Heute in einer Woche ist es wieder so weit. Dann wird Munich Re seine neuen Quartalszahlen vorstellen. Der größte Konkurrent Swiss Re hat bereits vorgelegt – und einen überraschenden Gewinnanstieg verkündet. Ist das auch für den Weltmarktführer aus München ein gutes Omen?
Swiss Re hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 einen Gewinnanstieg verbucht. Der Überschuss belief sich von Januar bis September auf knapp 4,2 Milliarden US-Dollar. Das sind drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Donnerstag in Zürich mitteilte.
Analysten hatten im Schnitt mit einem leichten Rückgang gerechnet. Konzernchef Andreas Berger und sein Team sehen den Rückversicherer damit auf dem „besten Weg“, sein Gewinnziel für das Gesamtjahr zu erreichen.
Der Umsatz sank um drei Prozent auf 31,2 Milliarden Dollar. Grund ist der Preiskampf in der Branche. Gleichzeitig verbesserte sich die Profitabilität im Schaden- und Unfall-Rückversicherungsgeschäft. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote sank von 77,6 auf 77,3 Prozent. Das heißt, ein geringerer Teil der Einnahmen wurde für Schäden, Verwaltung und Vertrieb aufgewendet. Trotzdem ging der Gewinn in dieser Sparte um sechs Prozent zurück.
Den Rückgang glich ein Gewinnsprung in der Lebensrückversicherung aus. Deren Überschuss stieg um 43 Prozent. Die Vergleichsbasis war allerdings niedrig, da Swiss Re in dieser Sparte im Vorjahr hohe Wertkorrekturen vornehmen musste. Doch inwieweit sind die Zahlen damit ein gutes Omen für die in genau einer Woche anstehenden Zahlen von Munich Re?
Heute, 08:40
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