In Südkorea kursiert eine warnende Analystenstimme zum Speicherchipmarkt – die Chiphersteller kommen an der Börse unter Druck. Der Intel-CEO bestätigt, dass im KI-Speichermarkt der Engpass unübersehbar bleibt. Doch der Hype ist groß, viele Aktien sind heiß gelaufen.
Börsenveteranen kennen den Schweinezyklus: Alle paar Jahrzehnte wird zu wenig in Speicherchips investiert, zu knappen Kapazitäten sind ausverkauft und ein Run auf die Chips setzt ein – bis sich die Lage beruhigt und ein Preisverfall einsetzt. Doch der KI-Boom sucht seinesgleichen und viele sind der Meinung: Der Ausbau der HBM-Kapazitäten um 200 Prozent von 2024 bis 2027 sei nicht ausreichend. Ist dieses Mal alles anders, oder wiederholt sich die Geschichte?
„Brennpunkt für Kunden“
Nun ein Schreckmoment in Asien. Es kursierten Aussagen des Morgan-Stanley-Analysten Shawn Kim, der nach den Gewinnexplosionen der Hersteller nun den Höhepunkt der goldenen Zeiten für SK Hynix und Co. kommen sieht. Doch einige Aussagen scheinen aus dem Zusammenhang gerissen und teils aus älteren Researchstudien entnommen. Auf X entschuldigt sich ein Nutzer für ungenaue Berichte, die Panik ausgelöst hatten. Brandneu sind die Aussagen des Intel-CEO. Er sagte im Analystencall: "Speicher ist zur großen Herausforderung bei der Versorgung geworden, und wir arbeiten mit den drei großen Speicheranbietern zusammen. (…) Offenbar ist Speicher zum Engpass weiter Teile der KI-Infrastruktur und zum Brennpunkt für Kunden geworden."
Regarding Shawn Kim:
— Jukan (@jukan05) July 24, 2026
I heard from several sources that he made bearish comments on memory during a call.
One source also told me that he made similar remarks during a roadshow.
Another source said that he remains bearish on memory and had only temporarily softened his stance…
Der Chef eines großen koreanischen Investmenthauses erklärte laut The Chosun Daily kürzlich: „Morgan Stanley befindet sich in letzter Zeit in einer selbstkritischen Phase, da die Deals des Unternehmens in Korea immer wieder scheitern", und fügte hinzu: „Es war auch ein erheblicher Schock, beim US-Listing von SK Hynix nicht als alleiniger Lead-Underwriter berücksichtigt zu werden."
$INTC CEO on memory, live on the earnings call:
— Trade Whisperer (@TradexWhisperer) July 24, 2026
"the memory [has] become the big supply constraint challenge, and we [are] collaborating with the three big memory vendors. ... Clearly memory, it [has] become the bottleneck [for] a lot of AI infrastructure and pinpoint for… pic.twitter.com/zMgXc2g7D4
Einig sind sich viele Analysten, dass die Speicherpreise für Smartphones und Laptops tatsächlich weniger stark steigen, die speziellen KI-Speicher hingegen weiterhin stark gefragt sind.
Wie berichtet lauert eine weitere Gefahr: Noch dominieren Micron, SK Hynix und Samsung den Speicherchipmarkt für KI-Infrastruktur. Doch jetzt rüstet sich ein Lieferant der China-KI-Riesen Tencent und Alibaba für neue Investitionen.
Der chinesische Speicherchip-Hersteller CXMT hat seinen Börsengang am Shanghai STAR Market mit einem Volumen von rund 8,6 Milliarden Dollar bepreist. Der CXMT-IPO am Shanghai STAR Market ist für den 27. Juli 2026 geplant. CXMT steht bisher vor allem für DDR4 und DDR5 für PCs, Server und Rechenzentren.
Alibaba ist investiert
Im entscheidenden HBM-Markt ist die Dominanz von SK Hynix, Samsung und Micron bisher ungebrochen. Aber ein kleiner Teil der CXMT-Kapazität ist bereits für HBM vorgesehen. Marktbeobachter erwarten, dass dieser Anteil bis 2027 deutlich steigen könnte.
Spannend: Z.AI hat Bloomberg zufolge ein KI-Rechenzentrum gebaut, das ausschließlich auf chinesische Chips setzt.
Im AKTIONÄR TV wurde über den KI-Angriff bei Hugging Face berichtet – und KI-Titel wie Micron, Nvidia und Alibaba unter die Lupe genommen.
Super-KI greift an: „Extrem beschäftigt“
200 Sicherheitsverantwortliche (CISOs) berichten in einer neuen Umfrage, dass KI-basierte Angriffe im zweiten Quartal um 75 Prozent zugenommen haben. Beruhigt sich die Lage? Keine Spur. Mir sagte eine Führungskraft: „Wir sind damit extrem beschäftigt und präparieren uns sinnvoll.“ Denn Deepfake-Videos, Datenklau (auch bei US-Halbleiterfirmen) und Spionage nehmen zu – vor allem aus China.
Nvidia bleibt! Kauf des KI-Schutz-Favoriten
Mit welchen Programmen schützt sich der Westen? Topsecret! Keine Firma verrät Details – doch indirekt gibt es Hinweise, welches KI-Tool breites Vertrauen genießt. Wir halten auch nach 1.000 Prozent seit Erstkauf im Depot 2030 an Nvidia fest und kaufen den KI-Schutz-Favoriten im Depot 2030 nach – einfach hier für alle Transaktionen im Depot 2030 freischalten.
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