Micron ist eine laufende Empfehlung des AKTIONÄR – und die Aktie liefert weiter eindrucksvoll ab. In gerade einmal zwei Monaten liegt die Position inzwischen rund 130 Prozent im Plus. Investierte Anleger lassen die Gewinne laufen. Am Mittwoch sorgt nun die nächste positive Analystenstimme für zusätzlichen Rückenwind: Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für den Speicherchip-Spezialisten massiv angehoben.
Das Wichtigste kurz und knapp
• Micron bleibt im KI-Boom einer der Top-Profiteure
• Die Deutsche Bank hebt das Kursziel von 1.000 auf 1.500 Dollar an.
• Auch andere Analysten werden bullisch.
Die Aktie von Micron legte im Mittwochshandel wieder zu, nachdem das Papier am Vortag im Zuge eines breiteren Abverkaufs im Technologiesektor noch mehr als sechs Prozent verloren hatte.
Für neue Fantasie sorgt heute die Deutsche Bank. Die Analysten haben ihr Kursziel für Micron von 1.000 auf 1.500 Dollar angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt. Daraus ergibt sich auf Basis des jüngsten Schlusskurses weiteres Aufwärtspotenzial von rund 47 Prozent.
Zur Begründung verweist Analystin Melissa Weathers auf anhaltend starke Branchentrends und optimistische Aussagen des Managements im laufenden Quartal. Vor allem die hohe Nachfrage aus dem KI-Bereich und die weiterhin knappe Versorgung mit Speicherchips sprechen aus Sicht der Experten für weiter steigende Gewinne.
Es gebe einen klaren Aufwärtsbias für die eigenen Schätzungen, da sich der Finanzausblick im Quartalsverlauf verbessert habe, die Speicherpreise weiter stark blieben und Micron in der Vergangenheit häufig die Umsatzschätzungen des Marktes übertroffen habe.
Die Deutschen Bank ist mit ihrem Optimismus nicht allein. Auch TD Cowen und Cantor Fitzgerald haben ihre Kursziele zuletzt auf 1.500 Dollar angehoben. RBC Capital Markets zeigte sich ebenfalls deutlich optimistischer und erhöhte das Ziel von 525 auf 1.200 US-Dollar.
Der nächste wichtige Termin steht bereits fest: Am 24. Juni wird Micron seine Quartalszahlen vorlegen. Dann dürfte sich zeigen, ob die starke Dynamik rund um KI-getriebene Nachfrage und knappe Speicherkapazitäten tatsächlich anhält.
Der AKTIONÄR bleibt für Micron bullisch. Die Aktie zählt zu den klaren Gewinnern des KI-Booms, die operative Entwicklung zeigt weiter in die richtige Richtung und die Analysten ziehen mit ihren Kurszielanhebungen nach. Wer investiert ist, lässt die Gewinne laufen.
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FAQs
Was macht Micron?
Micron ist ein US-Halbleiterkonzern und vor allem auf Speicherchips spezialisiert. Dazu zählen unter anderem DRAM- und NAND-Speicher, die in Rechenzentren, Smartphones, PCs und zunehmend in KI-Anwendungen eingesetzt werden.
Warum gilt Micron als großer Profiteur des KI-Booms?
KI-Rechenzentren benötigen große Mengen leistungsfähiger Speicherchips. Genau hier profitiert Micron von der stark steigenden Nachfrage, während das Angebot in vielen Bereichen knapp bleibt.
Warum ist die Micron-Aktie so volatil?
Das Geschäft mit Speicherchips gilt als zyklisch. Preise und Nachfrage können stark schwanken, weshalb auch die Aktie oft deutlich auf Branchennews, Analystenkommentare und Quartalszahlen reagiert.
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Heute, 17:01