+++ Diese Aktien legen in der Krise zu +++

Lufthansa scheitert am DAX – zahlreiche Änderungen im MDAX und SDAX

Lufthansa scheitert am DAX – zahlreiche Änderungen im MDAX und SDAX
Foto: Darrin Zammit Lupi/REUTERS
Lufthansa NA -%
Marion Schlegel Heute, 06:58 Marion Schlegel

Die Lufthansa muss weiter auf ihr Comeback im deutschen Leitindex warten. Bei der jüngsten Überprüfung der DAX-Familie durch den Indexanbieter Stoxx blieb der DAX unverändert. Damit verpasst die Airline vorerst den erhofften Wiederaufstieg. Lufthansa gehörte über drei Jahrzehnte zum wichtigsten deutschen Börsenbarometer, ehe der Konzern im Zuge der massiven Verwerfungen der Corona-Pandemie im Jahr 2020 aus dem Index ausscheiden musste. Zalando kann dafür im DAX bleiben. 

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Deutlich mehr Bewegung gibt es dagegen in den Nebenwerte-Indizes. In den MDAX steigen künftig der Motorenhersteller Deutz, der Stahlkonzern Salzgitter sowie der Technologiekonzern Jenoptik auf. Gleichzeitig müssen Teamviewer, Fielmann und Carl Zeiss Meditec den Platz räumen und in den SDAX wechseln. Zudem ersetzt der Bahn-IT-Spezialist Init im SDAX den Softwareanbieter PSI Software. Diese Anpassungen werden zum 23. März umgesetzt.

Jenoptik (WKN: A2NB60)

Bereits früher kommt es zu einer weiteren Veränderung: Der Autozulieferer Schaeffler rückt vom SDAX in den MDAX auf und verdrängt dort Deutsche Wohnen. Gleichzeitig werden die Vorzugsaktien von Einhell neu in den SDAX aufgenommen. Diese Anpassungen treten schon am 9. März in Kraft.

Einhell Germany AG -/PERP (WKN: A40ESU)

Die Indizes der DAX-Familie – darunter DAX, MDAX, SDAX, TecDAX – werden von der Deutsche-Börse-Tochter ISS Stoxx regelmäßig im Rahmen der vierteljährlichen Überprüfung angepasst. Für Anleger sind solche Veränderungen relevant, weil Fonds, die Indizes exakt nachbilden, ihre Portfolios entsprechend anpassen müssen. Das kann kurzfristig auch Auswirkungen auf die Kurse der betroffenen Aktien haben.

Lufthansa bleibt damit nun im MDAX. Im Zuge der jüngsten Eskalation im Nahen Osten ist die Aktie wieder deutlich unter Druck gekommen. DER AKTIONÄR bleibt mittelfristig dennoch optimistisch. Investierte Anleger bleiben mit einem Stopp bei 6,80 Euro dabei. Wie sich Lufthansa im direkten Vergleich mit der europäischen Billigfluggesellschaft Ryanair schlägt und welches Geschäftsmodell die besseren Karten hat, lesen Sie im großen Aktien-Duell in der AKTIONÄR-Ausgabe 10/26. Laufende Empfehlungen des AKTIONÄR sind zudem die Aufsteiger Jenoptik, Init und Einhell. Auch hier bleiben Anleger an Bord.

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