25.03.2014 Jochen Kauper

Leoni-Zahlen schmecken den Anlegern nicht

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Leoni
Trendthema

Die News kommen an der Börse nicht gut an. Die Aktie des Autozulieferers Leoni ist am Dienstagvormittag unter die Marke von 50 Euro gerutscht. Schwer im Magen liegt den Börsianern die Nachricht, dass Vorstand Klaus Probst am 30. Juni 2015 von Bord gehen wird. Der 60-Jährige, der seit 2002 die Geschäfte von Leoni lenkt, scheidet auf eigenen Wunsch aus seinem Amt aus. Zudem soll die Dividende von 1,50 auf 1,00 Euro gesenkt werden. Dennoch: die Zeichen stehen bei Leoni auf Wachstum. Neben 4,1 Milliarden Euro Umsatz peilt der Konzern 2014 vor Zinsen und Steuern (Ebit) mindestens 200 Millionen Euro Gewinn an. Zum Vergleich: 2013 lag das EBIT bei 163 Millionen Euro. Für die nächsten Jahre erwartet der Autozulieferer vor allem aus Asien kräftige Impulse. Der Anteil am Gesamtumsatz aus der Region soll sich bis zum Jahr 2025 von 17 Prozent auf 35 Prozent mehr als verdoppeln.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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