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KI‑Aktien: AMD und Meta mit Mega‑Deal

KI‑Aktien: AMD und Meta mit Mega‑Deal
Foto: Sundry Photography/Shutterstock
Advanced Micro Devices -%
Jan-Paul Fóri Heute, 13:49 Jan-Paul Fóri

Das KI-Wettrüsten geht in die nächste Runde: Meta hat am Dienstag vor dem Handelsstart an der Wall Street verkündet, dass zukünftig nicht nur auf Nvidia-Hardware, sondern auch AMD-Chips gesetzt wird. An der Börse schlägt die Nachricht ein wie eine Bome: Die AMD-Aktie springt vorbörslich zweistellig nach oben. Der AKTIONÄR beleuchtet die Details des Deals. 

Konkret plant der Social-Media-Riese Meta, AMD-Chips mit einer Gesamtkapazität von bis zu 6 Gigawatt in seinen Rechenzentren zu verbauen. Zum Paket gehören nicht nur die hochmodernen MI450-GPUs, die in AMDs neuen „Helios“-Servern zum Einsatz kommen, sondern auch KI-optimierte Zentraleinheiten (CPUs). 

Dieser mehrjährige und generationenübergreifende Deal zielt darauf ab, Metas nächste Generation der KI-Infrastruktur massiv zu skalieren und die Entwicklung sowie den Einsatz fortschrittlicher KI-Modelle zu beschleunigen. Die Auslieferungen für den ersten Meilenstein – eine Kapazität von einem Gigawatt – sollen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen.

Meta-Chef Mark Zuckerberg betonte: „Wir freuen uns, eine langfristige Partnerschaft mit AMD einzugehen, um effiziente Rechenkapazitäten für Inferenz bereitzustellen und persönliche Superintelligenz zu ermöglichen“. „Dies ist ein wichtiger Schritt für Meta, da wir unsere Recheninfrastruktur diversifizieren. Ich erwarte, dass AMD für viele Jahre ein bedeutender Partner sein wird.“ Zuvor hatte Meta bereits im großen Stil Nvidia-Software eingekauft. 

Meta erhält Aktien-Optionen

Finanziell ist der Deal zudem durch eine hochinteressante Komponente abgesichert, die Meta direkt an den Erfolg von AMD bindet. AMD hat Meta leistungsbasierte Optionsscheine (Warrants) für bis zu 160 Millionen Stammaktien ausgestellt. Die Zuteilung dieser Aktien erfolgt in Tranchen und ist an strikte Bedingungen geknüpft. Ein Teil der Optionen wird bei der erfolgreichen Auslieferung des ersten Gigawatts an Rechenkapazität unverfallbar, weitere Tranchen folgen sukzessive bis zum Erreichen der vollen sechs Gigawatt. 

Zusätzlich ist das Vesting an das Erreichen bestimmter Aktienkursschwellen von AMD sowie an technische und kommerzielle Meilensteine seitens Meta gebunden. Diese Struktur stellt sicher, dass beide Unternehmen ein massives Interesse an einer reibungslosen operativen Ausführung haben.

Meta (WKN: A1JWVX)

Aus Anlegersicht ist der Gewinner des Deals dabei zumindest vorerst AMD. Die Aktie des Chipherstellers, die seit der Empfehlung des AKTIONÄR bereits 45 Prozent zugelegt hatte, gewinnt vorbörslich knapp elf Prozent. Meta – ebenfalls laufende AKTIONÄR-Empfehlung – notiert vorerst hingegen fast unverändert. Anleger bleiben bei beiden Papieren an Bord. 

Behandelte Werte

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