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Hebel-Depotwert Volkswagen: Absatz von Partner-Unternehmen bricht um fast 60% ein

Hebel-Depotwert Volkswagen: Absatz von Partner-Unternehmen bricht um fast 60% ein
Foto: Symbiont/iStockphoto
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Michael Diertl 01.02.2024, 14:35 Michael Diertl

Volkswagen hat sich im Juli 2023 für rund 700 Millionen Euro einen fünf-prozentigen Anteil an dem chinesischen E-Auto-Pionier XPeng gesichert (hier die Details). Doch bislang war der Kauf alles andere als ein guter Deal für die Wolfsburger, denn operativ läuft es bei XPeng einfach nicht. Das zeigen auch die neuesten Absatzzahlen.

Die Chinesen haben im Januar insgesamt 8.250 Elektro-SUVs verkauft. Das waren zwar 58 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, aber 59 Prozent weniger als noch im Dezember 2023.

Das dürfte vor allem daran liegen, dass der Fokus im Januar auf dem neuen Siebensitzer-Modell X9 Ultra Smart lag, den das Unternehmen erst zu Jahresbeginn auf den Markt gebracht hatte. Dieses erfreut sich allerdings bereits starker Beliebtheit, denn schon im ersten Verkaufsmonat lieferte XPeng 2.478 Einheiten aus – 70 Prozent davon mit Vollausstattung.

Trotz der deutlich niedrigeren Verkaufszahlen reagiert die Aktie des EV-Herstellers am Donnerstag mit einem Plus von rund drei Prozent. Das ist angesichts des steilen Abverkaufs in den letzten Wochen und eines Kursverlustes von mehr als 50 Prozent seit Ende November allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Aus charttechnischer Sicht gab es erst vor kurzem ein starkes Verkaufssignal als die 50-Tage-Linie die 200-Tage-Linie von oben nach unten kreuzte und damit ein sogenanntes Death Cross bildete. Da das Chartbild seitdem keine positiven Signale geliefert hat, dürfte der Abwärtsdruck weiterhin bestehen bleiben.

Xpeng in dollar
XPeng Tageschart in Dollar

Mit dem Kurssturz in den letzten Wochen und Monaten bei XPeng verlor die Beteiligung von Volkswagen rund 350 Millionen Euro an Wert. Das drückte bei den VW-Vorzügen zuletzt allerdings nicht mehr auf den Kurs, weshalb DER AKTIONÄR optimistisch gestimmt ist, dass nun ein Boden eingezogen ist und der Turnaround bevorsteht.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz..

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