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Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen gesucht – das ist der Grund

Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen gesucht – das ist der Grund
Foto: Mercedes, BMW, VW, Porsche
Volkswagen AG ZC 09/PERP -%
Jochen Kauper 30.01.2024, 16:55 Jochen Kauper

Mit Kursgewinnen haben die Aktien der deutschen Automobilhersteller auf die Gewinnprognose von General Motors für 2024 reagiert. Die Aufschläge reichten von 0,7 Prozent bei BMW bis zu 1,3 Prozent für die Papiere von Mercedes-Benz. Die Aktien von General Motors zogen an der Wall Street kräftig an.

Der Gesamtumsatz von GM kletterte 2023 um fast zehn Prozent auf knapp 172 Milliarden Dollar. Unter dem Strich blieben mit 10,1 Milliarden Dollar fast zwei Prozent Nettogewinn mehr übrig als ein Jahr zuvor. Die Zahlen lagen weit über den Erwartungen der Analysten.

General Motors (WKN: A1C9CM)

General Motors prognostiziert für dieses Jahr einen bereinigten Gewinn je Aktie von 8,50 bis 9,50 US-Dollar. Dem steht eine Konsensschätzung von Analysten von 7,70 Dollar gegenüber. Die Experten dürften nun ihre Schätzungen entsprechend nach oben anpassen. Das Unternehmen prognostizierte eine weiter starke Nachfrage, angetrieben von der Aussicht auf eine weiche Landung der US-Wirtschaft.

Die guten News zogen auch die Aktien der deutschen Hersteller mit nach oben. Und dennoch sollten Anleger genau abwägen, welche Auto-Aktie sie aktuell in ihr Depot packen.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

GM wird aktuell mit einem KGV von 5 und einem KUV von 0,5 viel zu günstig gehandelt. Läuft die weitere Entwicklung der Robotaxi-Tochter Crusie planmäßig, könnte die Sparte durchaus an die Börse gebracht werden. Das würde die GM-Aktie weiter beflügeln.
Volkswagen dagegen spürt nach wie vor die starke Konkurrenz in China. BYD, Li Auto, Nio, Xpeng et cetera nehmen VW Marktanteile ab. Zur Erinnerung: in den letzten Jahren hat VW 40 Prozent des Gewinns in China gemacht. Die ID-Modelle sind nett, brav, aber wenig innovativ. Auch in punkto Software hat VW nach wie vor mit der Tochter Cariad große Probleme.
Besser stehen die Premium-Hersteller BMW und Mercedes-Benz da.
Mercedes-Benz hat gute Karten mit seiner MMA-Plattform - auf der 2025 gefertigt wird. Auch der neue CLA sieht vielversprechend aus. Einziger Kritikpunkt bei Mercedes: Durch den Verzicht auf günstigere Modelle baut man sich Skalennachteile beim Elektroauto auf.


Mercedes-Benz (WKN: 710000)

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