08.10.2016 Jochen Kauper

Goldman Sachs ist skeptisch für den US-Autosektor – DER AKTIONÄR hat zwei Favoriten

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Trendthema

Die US-Investmentbank Goldman Sachs beurteilt die US-Autobranche fortan vorsichtiger. Analyst David Tamberrino senkte in einer Branchenstudie seine Einstufung für den Sektor der Hersteller und Zulieferer von "Neutral" auf "Cautious". Der US-Autozyklus habe 2015 bereits den Zenit erreicht. Das hohe Niveau werde derzeit nur gehalten, weil die Hersteller weitere Kaufanreize setzten. Ab 2018 dürften sich die Absatzzahlen aber wieder normalisieren.

GM und Ford: Kursziel runter

Für die Autobauer aus Detroit - Ford und General Motors (GM) - reduzierte Tamberrino seine Kursziele. So lautet es für Ford nun 12 von zuvor 13 Dollar. Das GM-Kursziel wird mit 29 Dollar angegeben von zuvor 37 Dollar. Die Dividendenrenditen stützten aber und seien in den kommenden zwölf Monaten auch nicht gefährdet. Die Aktieneinstufungen für Ford und GM lauten unverändert "Neutral". Tesla: Vorsicht!

Skeptischer ist Tamberrino zudem für den kalifornischen Elektro-Autobauer Tesla . Er strich seine Kaufempfehlung und stuft die Papiere nun mit "Neutral" ein bei einem von 240 auf 185 US-Dollar gekürzten Kursziel. Die Pläne zur Kapitalaufteilung für eine mögliche Fusion mit Solar City dürften Investoren nicht schmecken. Zudem könnten Verzögerungen bei der Markteinführung des neuen Modells 3 der Aktienkursentwicklung schaden, hieß es.

DER AKTIONÄR setzt in der Autobranche auf die Favoriten Daimler und BYD.

Daimler-Aktie endlich mit Kaufsignal

Daimler macht einen ausgezeichneten Job und sorgte auf dem Autosalon in Paris für positive Schlagzeilen. Die Elektro-Offensive läuft, der EQ ist ein echter Hingucker. DER AKTIONÄR geht davon aus, dass Daimler seine neuen Stromer bereits 2019 ausrollen wird.

Von rund 61 Euro ging die Aktie in einem unruhigen Marktumfeld bis auf 64,20 Euro nach oben. Dabei wurde auch endlich die wichtige 200-Tage-Line nach zehn Monaten wieder geknackt, was ein neues Kaufsignal nach sich zog.

BYD: Elektroautos und Batterien

BYD ist eine der spannendsten Wetten auf den Ausbau der Elektromobilität Hierzulande noch ziemlich unbekannt, sorgte die Firma in China für Furore. BYD baut Elektroautos und Busse. Bei der Herstellung von Batterien ist BYD hinter Panasonic auf Platz 2.  Aktuell konsolidiert die Aktie. Die untere Begrenzung des Aufwärtstrends verläuft bei 5,83 Euro Euro, die 90-Tage-Linie bei 5,75 Euro. Stärkere Rücksetzer bleiben Kaufchancen!

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

(Mit Material von dpa-AFX).

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