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02.09.2021 Marion Schlegel

Evotec: Weiterer Meilenstein – Aktie steigt

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Evotec

Die Zusammenarbeit mit dem US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb (BMS) lässt beim Wirkstoffforscher Evotec erneut die Kassen klingeln. Laut Angaben von Evotec schloss BMS für ein aus der Neurologie-Allianz beider Unternehmen hervorgegangenes Prüfmedikament (EVT8683) eine weltweite Lizenzvereinbarung.

Evotec (WKN: 566480)

Wie der Hamburger MDAX-Konzern am Donnerstag mitteilte, fließen ihm hierfür zunächst 20 Millionen Dollar zu. Zudem hat Evotec bei Erreichen bestimmter Meilensteine Anspruch auf weitere Zahlungen von bis zu 250 Millionen Dollar. Auch sicherten sich die Hanseaten das Recht auf eine Umsatzbeteiligung im bis zu niedrigen zweistelligen Prozentbereich.

Evotec hatte schon in früheren Fällen aus der Allianz Gelder von BMS erhalten. Das Prüfmedikament EVT8683 wurde mit Hilfe einer wichtigen Screening-Plattform von Evotec mit sogenannten induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSC) identifiziert. Es handele sich um eine Substanz, die für die Anwendungen bei verschiedenen neurodegenerativen Krankheiten vielversprechend sei und nun in klinischen Studien weiterentwickelt werden könne, hieß es.

Mit der Vereinbarung wird von nun an BMS die Entwicklung und Vermarktung des Mittels übernehmen. Bei Anlegern kam die Nachricht gut an. Evotec legt am Vormittag 0,8 Prozent auf 42,58 Euro zu.

Dr. Cord Dohrmann, Chief Scientific Officer von Evotec, kommentierte: „Wir freuen uns sehr, einen ersten Wirkstoffkandidaten, der seinen Ursprung auf der iPSC-Forschungsplattform von Evotec hat, in die Klinik zu bringen. EVT8683 setzt an einem vielversprechenden Mechanismus der zellulären Stressreaktion an und zeigte bereits präklinisch ein schlüssiges Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil. Wir sind stolz darauf, die weitere klinische Entwicklung von EVT8683 gemeinsam mit dem neurowissenschaftlichen Team von BMS, das eindeutig zu den Besten der Branche zählt, fortzuführen.“

Die Aktie von Evotec hat seit Anfang August deutlich zulegen können. Derzeit konsolidiert das Papier. Ein nachhaltiger Sprung über das jüngst bei gut 44 Euro markierte Jahreshoch würde ein neues Kaufsignal bedeuten. DER AKTIONÄR bleibt ganz klar optimistisch für die Aktie, Anleger lassen die Gewinne laufen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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