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02.07.2020 Jochen Kauper

Elektroauto-Start-up Nio: Die Rekordjagd geht weiter...

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Nio

Die Aktie des Elektroauto-Start-ups Nio klettert immer weiter. Nachdem das Papier in den Monaten März und April einen Doppelboden bei 1,98 US-Dollar ausgebildet hatte, ging es mit den guten News im Rücken schnell bis auf 3,88 Dollar nach oben. Im Anschluss konsolidierte die Aktie in einer breiten Range zwischen 3,02 Dollar und 3,88 Dollar. Mit dem Ausbruch über die obere Begrenzung lief die Nio-Aktie dann bis an den horizontalen Widerstand aus dem Monat Dezember 2018 bei 5,89 Dollar.

Wer gedacht hatte, das Papier würde nach dem starken Anstieg eine Verschnaufpause einlegen wurde enttäuscht. Die Aktie kletterte über den Widerstand bei 5,89 Dollar bis auf aktuell 7,91 Dollar.

Nio ES8
ir.nio.com

Nio-Gründer William Li wird gerne mit Tesla-Chef Elon Musk verglichen. Mit dem US-Milliardär teilt Li nicht nur seine Visionen für die zukünftige Elektromobilität, sondern auch einen unheimlichen Erfolgshunger sowie einen nahezu unerschütterlichen Optimismus. Der ist auch bitter nötig, um einen Autokonzern mit Fokus auf Elektroautos hochzuziehen.

Die Ansprüche von Nio-Gründer Li sind ambitioniert, teuer sind sie außerdem. 2019 dürfte diese Kombination den Konzern knapp mehr als 1,5 Milliarden Dollar gekostet haben. Doch die Investoren glauben an William Li und seinen Traum von hippen und stylischen Elektroautos-Autos made in China. Einen Finanzspritze von der Regierung in Hufei zuletzt verschaffte dem Konzern wieder Luft zum atmen und der Aktie Rückenwind. 

Nio (WKN: A2N4PB)

Wie Teslas Elon Musk hat auch Li erkannt, dass ein geschicktes Direktmarketing und enger Kundenkontakt ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind, um die Marke Nio zu emotionalisieren und damit zu etablieren. Aktuell ist Nio mit 116 Stores in 76 Städten vertreten und bis zum Jahresende soll die Zahl auf 200 Filialen ausgeweitet werden.

Nio wird mit dem 2,7-fachen der Erlöse für 2021 bewertet – sehr sportlich. Die chinesische Firma erinnert an den US-Konkurrenten Tesla in einem früheren Entwicklungsstadium. Anleger können den aktuellen Kurs noch immer zum Einstieg nutzen, sollten jedoch gute Nerven mitbringen.