7 Chancen auf 111 Prozent
16.03.2020 Leon Müller

Dow Jones, DAX & Co: Diese Aufstellung offenbart das Ausmaß der Corona-Krise

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DowJones

Wie sehr die Coronavirus-Pandemie, die in China ihren Ursprung hat, die Aktienmärkte seit Wochen in der Hand hat und sie trifft, zeigt ein Blick auf diese Liste. Eine weitere Statistik dokumentiert den Absturz des meist beachteten Aktienindex der Welt, der innerhalb von 23 Handelstagen um weit über 30 Prozent gefallen ist.

Der 19. Oktober 1987 ging als "Schwarzer Montag" in die Geschichte ein. Damals büßte der Dow Jones an einem einzigen Tag über ein Fünftel seines Wertes ein. Dennoch: Die aktuellen Verwerfungen an den Aktienmärkten überschatten in ihrer gesamten Dimension alles bisher dagewesene. Der Dow Jones hat an dieseme Montag 12,93 Prozent seines Wertes verloren. Es ist der zweithöchste Verlust der jüngeren Geschichte. Dabei hatte er erst am 12. März diesen bitteren Rekord aufgestellt.

DER AKTIONÄR

In Punkten gemessen acht der zehn schlimmsten Tage binnen vier Wochen

Betrachtet man die absolute Fallhöhe des meistbeachteten Aktienindex der Welt, wird das Bild noch weitaus dramatischer. Acht der zehn größten Punktverluste erlitt der Dow Jones seit Ende Februar und damit seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie in Europa. Am 22./23. Februar entschied die italienische Regierung Teile Norditaliens abzuriegeln. Seither stürzen die Aktienkurse in Europa und in den USA vermeintlich ins Bodenlose.

DER AKTIONÄR

Vom Allzeithoch zum 30-Prozent-Crash in 23 Tagen

Die Dramaturgie dieses Turbo-Crash ist einmalig. Seit dem 24. Februar hat der Dow Jones überhaupt erst vier Sitzungen mit einem Plus beendet. Die kumulierten Verluste belaufen sich auf inzwischen 31,7 Prozent. Der Punkteverlust zum Hoch vom 12. Februar (Allzeithoch auf Schlusskursbasis) summieren sich auf 9.362,90 Punkte.

DER AKTIONÄR

Nie zuvor fiel der Dow Jones so stark in so kurzer Zeit. Damit gleicht das Bild an der Wall Street jenem in Frankfurt. Auch der DAX hat einen unrühmlichen Rekord aufgestellt. Das deutsche Börsenbarometer benötigte nur 17 Handelstage für die Wegstrecke von Hoch bis zu einem Minus von 30 Prozent.