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26.08.2021 Thorsten Küfner

Dividenden-Monster BHP: Nur noch eine Woche

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BHP Billiton

In Deutschland ist die Dividendensaison bis auf ganz wenige Ausnahmen schon längere Zeit vorbei. Doch bei einigen ausländischen Aktien können Renditejäger noch immer stattliche Ausschüttungen einstreichen – beispielsweise auch bei der BHP Group, dem neuen Mitglied im Langfristigen Musterdepot des AKTIONÄR.

Denn der britisch-australische Bergbau-Gigant hatte kürzlich angekündigt, eine Halbjahresdividende von satten 2,00 Dollar je Aktie auszuschütten (im Frühjahr wurde bereits 1,00 Dollar gezahlt). Wer in den Genuss dieser Zahlung kommen will, hat noch eine Woche Zeit, sich die Anteilscheine ins Depot zu legen, genauer gesagt bis zum 1. September. Am 2. September ist der Ex-Tag, dann wird die BHP-Aktie mit Dividendenabschlag gehandelt. Die Ausschüttung erfolgt ab dem 21. September.

Für das laufende Geschäftsjahr 21/22 (bis 30.06.) rechnen Analysten im Durchschnitt mit einer Dividende von insgesamt 3,06 Dollar, woraus sich ausgehend vom aktuellen Kursniveau eine Rendite von 9,4 Prozent errechnen würde.

Anmerkung: Im Langfristigen Musterdepot befindet sich seit der Vorwoche die „australische“ BHP Group (WKN 850524), es existiert auch eine „britische“ BHP-Aktie (WKN A2N9WV). Grundsätzlich können natürlich beide Aktien von BHP gekauft werden. Der Konzern hatte kürzlich angekündigt, die Doppelnotierung zu beenden und die „britischen“ Aktien demnächst in „australische“ umzuwandeln (siehe hier). Derartige Transaktionen führen oftmals zu kurzen Phasen, in denen die Anteile nicht handelbar sind. Da wir in diesen Fällen erfahrungsgemäß immer eine wahre Flut an nervösen Leserbriefen erhalten, haben wir uns dafür entschieden, gleich die australische Aktie ins Depot zu kaufen.

BHP Billiton (WKN: 850524)

Die Aktie von BHP ist aber nicht nur wegen der üppigen Dividendenzahlungen ein sehr attraktives Investment. Der Eisenerzriese dürfte in den kommenden Jahren stark davon profitieren, dass rund um den Globus viele Milliarden Dollar in unzählige Infrastrukturprojekte investiert werden und dadurch massenhaft Stahl benötigt wird. Zudem verfügt das Unternehmen über eine enorm starke Bilanz und ist mit einem KGV von 8 günstig bewertet. Die Aktie ist daher ein klarer Kauf (Stoppkurs: 21,50 Euro).