Der Bergbauriese BHP zeigt sich für das Geschäftsjahr 2025/26 (30. Juni) optimistischer, was die Produktion des derzeit wieder sehr begehrten Kupfers betrifft. Demnach rechnet der Konzern mit einer Förderung zwischen 1,9 Millionen Tonnen und 2,0 Millionen Tonnen, nachdem zuvor eine Spanne von 1,8 Millionen Tonnen bis 2,0 Millionen Tonnen in Aussicht gestellt worden war.
Im ersten Halbjahr 2025/26 entsprach die Produktion mit 984.000 Tonnen weitgehend den Markterwartungen. Der Kupferpreis hat kürzlich bei über 13.000 Dollar je Tonne ein neues Rekordhoch markiert.
Indes hat BHP im zweiten Quartal eine spürbare Ausweitung seiner Eisenerzförderung gemeldet. Die Gesamtproduktion erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 66,19 Millionen Tonnen auf 69,70 Millionen Tonnen. Auch das Kerngeschäft Western Australia Iron Ore (WAIO) entwickelte sich positiv: Hier legte die Förderung im Quartalsvergleich von 64,75 Millionen Tonnen auf 67,77 Millionen Tonnen zu. Auf 100-Prozent-Basis stieg die WAIO-Produktion im zweiten Quartal von 73,07 Millionen Tonnen auf 76,33 Millionen Tonnen. BHP wies darauf hin, dass sämtliche Angaben zur Eisenerzproduktion in Nass-Tonnen erfolgen.
Für das Geschäftsjahr 2026 bestätigte der Konzern seine bisherigen Erwartungen. Demnach wird weiterhin mit einer gesamten Eisenerzförderung zwischen 258 Millionen Tonnen und 269 Millionen Tonnen gerechnet. Für WAIO liegt die Prognose unverändert bei 251 Millionen Tonnen bis 262 Millionen Tonnen beziehungsweise 284 Millionen Tonnen bis 296 Millionen Tonnen auf 100-Prozent-Basis.
Es läuft operativ weiterhin rund für die BHP Group. DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie nach wie vor zuversichtlich gestimmt. Die Chancen stehen gut, dass sich der jüngste Aufwärtstrend beim Bergbauriesen fortsetzen wird. Die günstig bewertete Dividendenperle ist deshalb unverändert ein klarer Kauf. Der Stoppkurs kann bei 21,00 Euro belassen werden.
Heute, 07:21