Am letzten Handelstag der Woche musste der deutsche Leitindex (DAX) weitere Kurseinbußen hinnehmen. Die Marktteilnehmer blicken weiterhin mit großer Sorge in Richtung Naher Osten, wo der Iran-Krieg die Öl-Preise jüngst mächtig angetrieben hat. Es mangelt schlichtweg an Entspannungssignalen vor dem Wochenende.
Schwung vom Vortag konnten indes die Anteile von Zalando mitnehmen. Gute Zahlen und ein erfreulicher Ausblick wirkten nach. Rückenwind verliehen on top optimistischere Analystenkommentare. Beispielsweise schraubte die DZ Bank den fairen Wert für den DAX-Titel von 36 Euro auf nun 38 Euro nach oben. Hinter den Anteilen des Online-Modehändlers präsentierten sich zudem die Versorger-Aktien, namentlich RWE und E.on, in einer starken Verfassung.
Auch die Aktie von Rheinmetall gehörte zu den Outperformern am Freitag. Das Papier konnte sich von den jüngsten Tiefs wieder etwas nach oben lösen. Im Laufe der Woche enttäuschte der Rüstungskonzern die Anleger mit der Prognose für 2026.
Abgeschlagen am DAX-Ende rangierten am Freitag die Anteilscheine von Siemens Energy mit einem Minus von gut sechs Prozent. Zudem zählten die Vorzüge der Volkswagen AG und die Porsche Automobil Holding zu den größten Verlierern im deutschen Leitindex am letzten Handelstag der Woche.
Auch für die Papiere des Maschinenbauers GEA, des Flugzeugherstellers Airbus und des Lkw-Bauers Daimler Truck ging es jeweils um rund zwei Prozent nach unten.
Die geopolitische Lage im Nahen Osten bleibt auch vor dem Wochenende angespannt und ist ein Belastungsfaktor für den deutschen Leitindex. Aus charttechnischer Sicht hat sich Deutschlands wichtigstes Aktienbarometer somit auch weiter von der wichtigen 200-Tage-Linie entfernt. DER AKTIONÄR bleibt am Ball und wird für Sie weiter über die wichtigsten börsenrelevanten Neuigkeiten berichten.
Heute, 17:45