Wenn die größten Investoren der Wall Street ihre Karten offenlegen, wird es für Anleger spannend. Viermal im Jahr veröffentlichen große Vermögensverwalter, Hedgefonds und Banken ihre sogenannten 13F-Filings bei der US-Börsenaufsicht SEC. Dort wird sichtbar, welche Aktien Häuser wie Bridgewater, Citadel, Berkshire Hathaway oder Point72 zuletzt gekauft, aufgestockt oder reduziert haben.
Big Tech bleibt im Mittelpunkt
Bereits die ersten Hinweise aus den aktuellen Meldungen zeigen: Besonders rund um Künstliche Intelligenz, Cloud-Infrastruktur und Halbleiter bleibt die Dynamik hoch. Schwergewichte wie Nvidia, Microsoft oder Apple spielen in vielen institutionellen Portfolios weiterhin eine zentrale Rolle. Dabei entwickeln sich die einzelnen Aktien immer stärker auseinander.
Genau deshalb gewinnen die 13F-Daten aktuell an Bedeutung. Die Zeiten, in denen breite Indizes nahezu automatisch stiegen, scheinen vorbei zu sein. Stattdessen setzen große Investoren zunehmend gezielt auf einzelne Unternehmen und Trendthemen – und diese Bewegungen werden in den 13F-Meldungen sichtbar.
Erfolgreicher Börsenbrief
Dass dieser Ansatz funktionieren kann, zeigen mehrere Beispiele aus den vergangenen Ausgaben der 13F-Berichte. So wurde Western Digital bereits im Februar 2025 als Profiteur des Cloud- und KI-Booms vorgestellt. Seit der Empfehlung legte die Aktie rund 760 Prozent zu.
Noch dynamischer entwickelten sich einzelne Hebelstrategien. Ein Call-Optionsschein auf Lam Research aus Ausgabe 2/2025 (Mai 2025) erreichte rund 1.450 Prozent Gewinn, ein AMD-Call aus Ausgabe 1/2026 (Februar 2026) rund 803 Prozent.
So funktioniert der Dienst
Die Börsenprofis Golo T. Kirchhoff und Steffen Härtlein analysieren die umfangreichen Datensätze systematisch und werten diese anhand regelbasierter Modelle aus. Aus mehreren Tausend Einzeltiteln werden die relevantesten Entwicklungen herausgefiltert und in konkrete Investmentideen übersetzt.
Der entscheidende Vorteil: Große institutionelle Investoren bauen ihre Positionen in der Regel nicht innerhalb weniger Tage auf. Hinter den Käufen stehen umfangreiche Analysen und langfristige Überzeugungen zu einzelnen Unternehmen und Trendthemen. Genau dadurch lassen sich frühzeitig Entwicklungen erkennen, die häufig erst deutlich später am breiten Markt sichtbar werden. Die 13F-Berichte verstehen sich deshalb nicht als kurzfristiger Trading-Dienst, sondern als datenbasierter Ansatz für Anleger mit mittel- bis langfristigem Anlagehorizont.
Das Ergebnis der Auswertung: Das Team stellt die 50 aussichtsreichen Aktien vor, die aus den Bewegungen des institutionellen Kapitals abgeleitet werden. Für die stärksten Titel werden zusätzlich passende Optionsscheine bereitgestellt – für Anleger, die gezielt mit Hebelprodukten auf Performance-Maximierung setzen möchten.
Die neue Runde startet
Die neue Runde der 13F-Berichte ist aktuell geöffnet. Die Anmeldung ist noch bis zum 14. Mai 2026 möglich. Danach beginnt die Auswertung der neuen 13F-Daten. Im exklusiven Kanal der DER AKTIONÄR-App begleiten die beiden Experten die identifizierten Werte laufend mit aktuellen Einschätzungen und weiteren Entwicklungen. Nach Redaktionsschluss am 29.05. erhalten Abonnenten die 124 Seiten umfassende Auswertung zunächst digital als PDF, anschließend folgt die hochwertige Printausgabe auf dem Postweg.
Heute, 18:00