17.03.2014 Marion Schlegel

Deutz: Kaufempfehlung – Aktie gewinnt

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Deutz
Trendthema

Die Aktie von Deutz gewinnt am Montag 1,3 Prozent auf 7,14 Euro. Gründe für die gute Performance sind zum einen ein wieder positiver gestimmter Gesamtmarkt und zum anderen positive Analystenkommentare. Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutz auf "Buy" mit einem Kursziel von 8,20 Euro belassen. Am 20. März veröffentlicht Deutz seine Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr. Im Zahlenwerk des Kölner Motorenbauers für das vierte Quartal wie auch für das gesamte Jahr 2013 sollten deutliche Verbesserungen bei Umsatz und Profitabilität erkennbar sein, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Montag. Steigende Umsätze dürften zu einer höheren Rentabilität geführt haben. Die jüngste Marktschwäche biete seines Erachtens eine attraktive Kaufgelegenheit. Die Analysten der Commerzbank behalten zwar ihr “Hold“-Voting bei, heben ihr Kursziel aber zumindest auf 5,90 Euro an.

Vorstand optimistisch

Auf Basis der positiven Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten des Berichtsjahres bestätigte Deutz Vorstandsvorsitzender Dr. Helmut Leube vor Kurzem die Prognose für das Gesamtjahr 2013. „Für das Geschäftsjahr 2013 bekräftigen wir unsere Prognose: Wir erwarten auf Basis der vorliegenden Neunmonatszahlen und des aktuell hohen Auftragsbestands einen Umsatz von mindestens 1,4 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge soll im Berichtsjahr über 3,0 Prozent liegen. Für 2014 erwarten wir ein signifikantes Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich und eine moderate Verbesserung der EBIT-Marge“, so der DEUTZ Vorstandsvorsitzende.

Einstiegschance nach Korrektur

Die Aktie von Deutz war in den vergangenen Tagen etwas unter Druck geraten, sie schlägt am heutigen Montag aber klar wieder den Weg nach oben ein. Noch nicht investierte Leser finden auf dem aktuellen Niveau eine attraktive Einstiegschance vor. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR vor gut einem Jahr gefolgt sind, können sich bereits über einen Gewinn von mehr als 50 Prozent freuen. Der Stopp zur Absicherung sollte weiter bei 6,50 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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