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10.03.2020 Marion Schlegel

Deutsche Post: Höhere Dividende als erwartet – gelingt der Aktie die Trendwende?

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Deutsche Post

Die Deutsche Post hat im abgelaufenen Geschäftsjahr unterm Strich mehr verdient und erhöht nun die Dividende. Für 2019 sollen die Anteilseigner 1,25 Euro je Aktie erhalten und damit zehn Cent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Logistikkonzern am Dienstag in Bonn mitteilte. Das Konzernergebnis stieg im vergangenen Jahr um gut 26 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro, lag damit jedoch leicht unter den durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Die Dividende fällt hingegen höher aus als erwartet.

Der Blick in die Zukunft sieht derzeit weniger rosig aus: Das neuartige Coronavirus macht dem Konzern zu schaffen, weshalb das Management bereits Ende Februar praktisch sein Ziel kassiert hatte, im laufenden Jahr einen operativen Gewinn (EBIT) von mindestens fünf Milliarden Euro zu erzielen. Dazu verursacht das überraschende Aus für den Streetscooter in diesem Jahr zusätzliche Kosten.

Deutsche Post (WKN: 555200)

Der Umsatz stieg 2019 – wie bereits bekannt – um knapp drei Prozent auf 63,3 Milliarden Euro. Der operative Gewinn legte nach einem Einbruch im Vorjahr um fast 31 Prozent auf gut 4,1 Milliarden Euro zu.

Frank Apple, Vorstandsvorsitzender der Post kommentierte: „Vor zwölf Monaten habe ich an dieser Stelle gesagt, dass das Jahr 2019 herausfordernd sein wird, aber wir die Herausforderungen meistern können und die eingeleitenden Maßnahmen erste Wirkung zeigen. Tatsächlich ist es uns gelungen, das Brief- und Paketgeschäft wieder in die Erfolgsspur zu bringen.“

Die Aktie der Deutschen Post reagiert am frühen Morgen mit einem deutlichen Plus. Mit der Dividendenerhöhung ergibt sich eine aktuelle Dividendenrendite von 5,5 Prozent. Wichtig ist nun, dass das 2019er-Tief bei 23,36 Euro rasch zurückerobert werden kann. Langfristig bleibt DER AKTIONÄR optimistisch. Es ist jedoch wichtig, dass sich das derzeitige Marktumfeld wieder aufhellt.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Deutsche Post.

(Mit Material von dpa-AFX)