Sterneküche de luxe statt HelloFresh – exklusives Angebot für Daheimgebliebene
07.11.2013 Andreas Deutsch

Deutsche Bank: Aktie dreht wieder auf

-%
Deutsche Bank
Trendthema

Die Stimmung im Banken-Sektor steigt. Am Donnerstag hat die zweitgrößte französische Bank Societe Generale starke Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Das hilft auch der Aktie der Deutschen Bank auf die Sprünge.

Societe Generale hat im dritten Quartal trotz der schwierigen Bedingungen für die Branche erneut zugelegt. Der operative Gewinn sei um rund ein Drittel auf 695 Millionen Euro gestiegen, teilte die Bank am Donnerstag in Paris mit. Sie profitierte dabei unter anderem von ihrem Sparprogramm. Unter dem Strich kletterte der Gewinn von 90 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf nun 534 Millionen. 2012 hatte der Verkauf von Sparten und der Umbau der Bank das Ergebnis nach unten gerissen. Experten hatten zudem mit einem etwas höherem Gewinn gerechnet.

"Auf gutem Weg"

Die Erträge des BNP-Paribas-Rivalen legten zwischen Juli und Ende September um rund sechs Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zu. Dabei konnte die Societe Generale in allen Sparten zulegen. Bank-Chef Frederic Oudea sieht sein Haus dank der laufenden Neuausrichtung auf gutem Weg, mittelfristig weiter zu wachsen und dabei die Rendite zu steigern. Bis Ende 2015 soll die Eigenkapitalrendite bei zehn Prozent liegen. Davon ist sie aktuell nicht mehr weit entfernt. Bereinigt um Sondereffekte lag sie in den ersten neun Monaten bei 8,6 Prozent.

Attraktiv und günstig

Die Aktie der Deutschen Bank legt im frühen Donnerstaghandel 0,3 Prozent zu. Die Aktie ist auf dem aktuellen Niveau einfach zu günstig bewertet. Das 2014er-KGV beträgt gerade mal 8. DER AKTIONÄR sieht den fairen Wert bei 45 Euro, der Stoppkurs sollte bei 29 Euro gesetzt werden.

Mit Material von dpa-AFX

Buchtipp: Narrative Wirtschaft

„Tech-Aktien steigen immer!“ „Immobilien­preise fallen nie!“ Stimmt das wirklich? Ob wahr oder nicht, solche Narrative, oder einfacher gesagt Geschichten, beeinflussen das Verhalten von Menschen und somit auch die Wirtschaft massiv. Wie entstehen Narrative? Wie gehen sie viral, wie gewinnen sie an Einfluss, wann verlieren sie diesen wieder? Welche Auswirkungen haben sie? Und, last, but not least: Wie lassen sich mit ihnen ökonomische Zusammenhänge und Entwicklungen besser verstehen und vorhersagen? Diese Fragen untersucht Wirtschafts-Nobelpreisträger Robert J. Shiller in seinem vielleicht wichtigsten Buch.

Autoren: Shiller, Robert J.
Seitenanzahl: 480
Erscheinungstermin: 16.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-666-0