13.10.2017 Thomas Bergmann

DAX mit nächstem Rekordhoch - aber keine Euphorie

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DAX
Trendthema

Hurra! Der DAX hat ein neues Allzeithoch markiert! Aber: Das neue liegt gerade einmal 80 Pips über dem alten, und hatte auch nur kurz Bestand. Offensichtlich trauen die Anleger dem Braten nicht und gehen vor dem Wochenende lieber auf Nummer sicher.

Bemerkenswert ist die enge Handelsspanne, die der DAX seit Tagen aufweist. Keine 100 Punkte sind es zwischen der unteren und oberen Begrenzungslinie. Diese Situation bestand schon einmal vor ein paar Wochen. Damals bewegte sich der DAX auch kaum, bevor er weitere 500 Punkte zulegen konnte.

Säbelrasseln belastet

Die Gründe für die Zurückhaltung könnten die Unsicherheit bezüglich der geplanten Steuerreform in Amerika sein. Niemand kann sagen, ob Trump damit durchkommt. Ist er so erfolgreich wie bei der Abschaffung von Obamacare, wird es wohl nichts damit. Auch die Themen Katalonien und Nordkorea sind nicht vom Tisch. Zudem warnt Außenminister Sigmar Gabriel vor einer kriegerischen Auseinandersetzung im Iran.

Mit jedem Tag, an dem der DAX es nicht nachhaltig über die 13.000-Punkte-Marke schafft, steigt natürlich die Gefahr eines Rücksetzers. Der wäre nicht weiter tragisch nach einem Anstieg um 1.100 Punkte, würde aber vielen Pessimisten in die Karten spielen. Mehr zum DAX und der charttechnischen Situation erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des "DAX-Check" bei DER AKTIONÄR TV.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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