09.03.2015 Jochen Kauper

Daimler-Aktie: Die Aufholjagd geht weiter

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Daimler
Trendthema

Daimler bleibt auf der Überholspur. Die Tochter Mercedes-Benz hat bei den weltweiten Verkäufen den Abstand auf Audi weiter verkürzt. Während die Volkswagen-Tochter im Februar beim Absatz um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zulegte, konnte die Kernmarke des Daimler-Konzerns stolze 14,6 Prozent mehr Autos verkaufen. Grund dafür ist die seit Monaten laufende Modelloffensive von Mercedes. Die Modelle treffen den Nerv der Zeit, sind echte Hingucker. Das ehemals angestaubte Image ist längst aufpoliert!

Smart-Boom in China

Hinzu kommt: Daimlers Kleinwagen-Marke Smart hat große Pläne für den chinesischen Markt. "China ist auf dem Weg, der weltweit größte Markt für Smart zu werden", sagte Smart-Chefin Annette Winkler dem Online-Fachmagazin Autogazette.de. Den Angaben zufolge hatte Smart im vergangenen Jahr in Deutschland 22 400 Fahrzeuge absetzen können, in China waren es demnach 17 800 Stück. Das Händlernetz sei bereits gewachsen von 16 Standorten im Jahr 2010 auf heute mehr als 140 Standorte.

 

Laufen lassen 

Die guten Meldungen tragen dazu bei, dass die Daimler-Aktie ohne große Pause den Weg nach oben bei behält. Schnurstracks steuert das Papier auf die Marke von 90 Euro zu.  

Anleger die investiert sind, sollten sich entspannt zurück lehnen und die Gewinne laufen lassen, das Tagesgeschehen, auch größere Volatilität einfach ausblenden. Jede Schwäche der Daimler-Aktie wird derzeit sofort mit Käufen beantwortet. Gut möglich, dass viele große Investoren ihre Portfolios derzeit in Aktien umschichten. Das Kursziel für Daimler bleibt bei 92 Euro.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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