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27.10.2020 Fabian Strebin

Commerzbank: Platzt nächste Woche der Knoten?

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Commerzbank

Die Deutsche Bank wartet morgen mit ihren Zahlen zum abgelaufenen Quartal auf, die Commerzbank ist am Donnerstag (5. November) kommende Woche an der Reihe. Während bei der Deutschen Bank mit einem starken Investmentbanking gerechnet wird, ist der Ausblick bei der Commerzbank weniger eindeutig.

Im dritten Quartal erwarten Analysten für die Commerzbank einen Vorsteuerverlust von rund 20 Millionen Euro. Im zweiten Quartal lag der Wert noch rund zehn Mal so hoch, allerdings fiel da ein Gewinn an. Der Erlös soll ebenfalls zurückgegangenen sein und zwar von 2,27 Milliarden auf 2,07 Milliarden Euro. Die Rückstellungen für Kreditverluste sollen laut dem Analystenkonsens hingegen von 469 Millionen im zweiten Quartal auf nun mehr nur knapp 80 Millionen Euro gesunken sein.

Im Gegensatz zur Deutschen Bank betreibt die Commerzbank kein nennenswertes Investmentbanking, insbesondere kein Handelsgeschäft. Gerade dort brummte es seit dem Frühjahr aber wieder. Die Übernahmefantasie und die Aussicht auf Sanierungsgewinne sind mehr als bei der Deutschen Bank der Grund für einen spekulativen Kauf.

Commerzbank (WKN: CBK100)

Nachdem der Gesamtmarkt gestern einbrach, bleibt bei der Notierung die 200-Tage-Linie bei 4,35 Euro als Unterstützung im Fokus. Ebenfalls Halt geben könnte der mittelfristige Aufwärtstrend, der um 4,35 Euro verläuft. Investierte Anleger beachten den Stopp bei 3,30 Euro.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

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