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22.10.2019 Nicola Hahn

Commerzbank: Neue Gerüchte um die Tochter mBank

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Commerzbank

Im Zuge des radikalen Umbaus der Commerzbank soll auch die polnische Tochter mBank verkauft werden. Laut der Nachrichtenagentur Reuters hat nun Polens größte Bank PKO Interesse an der mBank geäußert haben. 


Gut 69 Prozent der 3,8 Milliarden schweren mBank gehören aktuell der Commerzbank. Am Montag sagte PKO-Chef Zbigniew Jagiello, dass man seinen Hut in den Ring werfen werde, wenn die mBank an den Markt kommt. Commerzbank und mBank kommentierten die Vorgänge bislang nicht.


Ein Verkauf der polnischen Tochter könnte der Commerzbank rund zwei Milliarden Euro einbringen. Allerdings steuert die mBank auch am meisten zum Nettogewinn bei. (DER AKTIONÄR berichtete).


Aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage etwas entspannt. Nachdem die 50-Tage-Linie zurückerobert werden konnte, hat die Aktie aktuell mit dem GD90 bei 5,67 Euro zu kämpfen. Sollte diese Marke auch überwunden werden, so könnte es kurzfristig wieder bis in den Bereich der sechs Euro gehen.


Langfrist-Anleger sollten weiterhin einen Bogen um die Aktie machen. Der Konzernumbau dürfte in den nächsten Jahren große Summen an Investitionsmitteln verschlingen. Zudem bietet Europa auf absehbare Sicht weiterhin keine guten Rahmenbedingungen für Banken. Die Aktie bleibt vorerst etwas für Daytrader. 

Commerzbank (WKN: CBK100)

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