Meta baut seine KI-Offensive weiter aus und setzt dabei verstärkt auf eigene Chiptechnologie. Der Konzern hat in diesem Zusammenhang die Partnerschaft mit Broadcom bis 2029 verlängert, um die Entwicklung seiner hauseigenen KI-Beschleuniger voranzutreiben. Geplant ist zunächst der Einsatz von Systemen mit einer Leistung von über einem Gigawatt, langfristig sollen mehrere Gigawatt auf Basis der Broadcom-Technologie folgen.
Die neuen MTIA-Chips markieren einen Technologiesprung: Erstmals kommt ein 2-Nanometer-Verfahren zum Einsatz. Meta arbeitet dabei eng mit Broadcom bei Design, Packaging und Netzwerkinfrastruktur zusammen, um die Rechenbasis für großskalige KI-Anwendungen auszubauen.
Im Zuge der Kooperation wechselt Broadcom-Chef Hock Tan vom Meta-Aufsichtsrat in eine beratende Funktion für die Chipstrategie. Hintergrund ist der rasant steigende Bedarf an Rechenkapazität durch KI-Anwendungen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Große Tech-Konzerne wie Meta, Google und Amazon setzen daher verstärkt auf eigene Chips, um die Abhängigkeit von teuren Nvidia-Lösungen zu reduzieren.
Für Broadcom zahlt sich dieser Trend aus: Das Unternehmen profitiert stark vom Boom rund um generative KI, entwickelt kundenspezifische Prozessoren und liefert passende Infrastruktur-Software.
Die Aktie von Broadcom reagierte positiv und setzt ihre starke Entwicklung der vergangenen Wochen fort. Zuletzt ist das Papier über die 200-Tage-Linie ausgebrochen und hat damit ein neues positives Signal generiert. DER AKTIONÄR bleibt ganz klar zuversichtlich. Ein Stopp bei 250,00 Euro sichert nach unten ab. Meta zeigt sich kaum verändert, hat zuletzt aber ebenfalls eine starke Entwicklung hingelegt. Meta ist hinter Alphabet die zweitgrößte Position im Magnificent 7 Index des AKTIONÄR. Anleger können mit dem Index-Zertifikat mit der WKN DA0AC0 von dessen Entwicklung profitieren. Alle Infos zum Index finden Sie hier.
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15.04.2026, 11:54