Das war stark: Der Münchner Autobauer setzt seine beeindruckende Serie in den USA fort. So gelang es dem DAX-Konzern im vergangenen Jahr bereits zum dritten Mal in Folge, einen neuen Absatzrekord zu erzielen. So meldete BMW am Montag in Woodcliff Lake, dass man 2025 insgesamt 388.897 Autos auf dem US-Markt verkauft hat, ein Plus von 4,7 Prozent im Vergleich zu 2024.
Im vierten Quartal wurden 113.512 Fahrzeuge verkauft. Das waren 3,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Und das wohlgemerkt in keinem einfachen Marktumfeld.
Zum Vergleich: Die Volkswagen-Tochter Audi musste sich mit wesentlich schwächeren Zahlen begnügen. So konnten in den USA zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember lediglich 36.233 Fahrzeuge verkauft werden. Dies entspricht im Jahresvergleich einem satten Rückgang in Höhe von 36 Prozent, wie der Automobilhersteller gestern in Herndon mitteilte. Im Gesamtjahr konnte Audi im wichtigen US-Markt 164.942 Autos absetzen und damit 16 Prozent weniger als noch im Jahre 2024.
Indes will BMW in China mit neuen Elektroautos angreifen. So haben die Münchner im Werk in Shenyang mit der Testproduktion einer neuen Klasse begonnen. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, wurden bereits kurz vor Weihnachten erste Vorserien-Exemplare des iX3 mit langem Radstand produziert. Voraussichtlich dürfte der DAX-Konzern im laufenden Jahr mit der Serienproduktion beginnen. Einen offiziellen Starttermin für die Serienproduktion hat BMW bislang aber noch nicht angekündigt, sondern nur vom Start im Jahre 2026 gesprochen.
Die US-Zahlen können sich durchaus sehen lassen. Darüber hinaus ist BMW mit seiner Neuen Klasse stark aufgestellt im E-Auto-Segment, hat bereits jetzt einen hohen Elektroanteil und ist durch das Festhalten an verschiedenen Antriebsarten bei Verbrennern weiter bestens positioniert. Zudem hat der Autobauer auch Wasserstoff im Portfolio. Die Aktie bleibt attraktiv, der Stoppkurs sollte bei 82,50 Euro belassen werden.
06.01.2026, 07:26