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Bayer: Gewinn überrascht – Aktie steigt

Bayer: Gewinn überrascht – Aktie steigt
Foto: picture alliance/blickwinkel/H. Blossey
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Michel Doepke Heute, 07:40 Michel Doepke

Das DAX-Unternehmen Bayer hat am Dienstagmorgen die Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Während die Leverkusener beim Umsatz etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, kann der Konzern beim bereinigten EBITDA positiv überraschen. Dennoch belasteten Währungseinflüsse die Geschäfte von Bayer im Auftaktquartal 2026.

Die Konzernerlöse gingen um 2,1 Prozent auf gut 13,4 Milliarden Euro (Schätzung: 13,5 Milliarden Euro) zurück. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg überraschend um 9,0 Prozent auf 4,45 Milliarden Euro. Analysten hatten hier hingegen im Vorfeld mit einem Rückgang auf 3,78 Milliarden Euro gerechnet.

Die erfreuliche Ergebnisentwicklung schlägt sich auch beim bereinigten Ergebnis je Aktie nieder, das Bayer auf 2,71 Euro steigern konnte (Prognose: 2,22 Euro).

In den einzelnen Divisionen ging der Umsatz in der Pharma-Sparte mit 6,6 Prozent am deutlichsten zurück. Bayer sieht sich hier vor allem beim einstigen Top-Seller Xarelto nach dem abgelaufenen Patentschutz mit günstigerer Generika-Konkurrenz konfrontiert.

Das Management rund um Firmenlenker Bill Anderson bestätigte die währungsbereinigte Prognose für 2026. Per Stichtagskurse zum 31. März 2026 erwartet Bayer hingegen nun einen Umsatz von 44,5 bis 46,5 (bisher: 44 bis 46) Milliarden Euro, ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 9,4 bis 9,9 (bisher: 9,1 bis 9,6) Milliarden Euro und ein bereinigtes Konzernergebnis je Aktie von 4,10 bis 4,60 (bisher 4,00 bis 4,50) Euro. 

„Das ist nur eine Momentaufnahme“, erklärt Finanzvorstand Wolfgang Nickl. „Wir erwarten für den Rest des Jahres weitere Volatilität in der Entwicklung der Wechselkurse.“

Bayer (WKN: BAY001)

Vor allem die Ergebnisentwicklung im ersten Quartal hat bei Bayer überrascht. Der Knackpunkt bleiben aber die Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten, die immer noch ein Belastungsfaktor für Bilanz und Aktie sind. Anleger bleiben vorerst weiter an der Seitenlinie.

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bayer.

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