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DAX‑Schluss: Bayer‑Rally und US‑Optimismus treiben Kurse

DAX‑Schluss: Bayer‑Rally und US‑Optimismus treiben Kurse
Foto: ChatGPT/Sora
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Philipp Schleu Heute, 18:17 Philipp Schleu

Der deutsche Leitindex hat am Donnerstag ein deutliches Lebenszeichen gesendet. Mit einem Plus von 1,03 Prozent auf 24.994,83 Punkte schloss der Dax nahe seinem Tageshoch und eroberte die psychologisch wichtige 21-Tage-Linie zurück. Die Marke von 25.000 Zählern blieb zwar kurzzeitig unerreichbar, die Stimmung an der Frankfurter Börse ist jedoch spürbar gedreht.

Der Grund für die gute Laune: Herausragende Quartalszahlen des US-Speicherchip-Spezialisten Micron sorgten weltweit für Rückenwind. Die Halbleiterbranche atmete auf. In Frankfurt profitierte vor allem Infineon mit einem Anstieg von 3,1 Prozent. Im MDax kletterten die Papiere von Suss Microtec sogar um 5,0 Prozent nach oben. Gestützt wurde das Sentiment zudem durch robuste US-Konjunkturdaten, die Sorgen um eine wirtschaftliche Abkühlung weiter entkräfteten.

SUSS Microtec (WKN: A1K023)

Bayer-Aktie: Befreiungsschlag nach jahrelangem Rechtsstreit

Der unangefochtene Star des Tages war Bayer. Die Aktie sprang um knapp 19 Prozent nach oben und erreichte damit den höchsten Stand seit Mitte Februar. Der Auslöser ist ein juristischer Erfolg vor dem Supreme Court im Fall „Durnell“. Das Urteil im Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Roundup könnte eine jahrelange Belastung für den Pharma- und Agrarkonzern beenden. Analysten werten die Entscheidung als einen wesentlichen Sieg, der endlich die ersehnte regulatorische Klarheit schafft.

Bayer (WKN: BAY001)

Milliarden-Deals bewegen den Markt

Auch bei Merck und Volkswagen sorgten strategische Entscheidungen für Bewegung. Merck kündigte die Übernahme des Anbieters Bio-Techne für knapp zehn Milliarden Euro an, um das Life-Science-Segment massiv auszubauen. Die Anleger honorierten den Schritt mit einem Kursplus von knapp fünf Prozent.

Bei Volkswagen verlief die Reaktion verhaltener: Der Verkauf von 51 Prozent der Tochter Everllence an den Finanzinvestor Bain Capital spült zwar 7,4 Milliarden Euro in die Kasse, lag jedoch unter den ursprünglichen Erwartungen von 8 bis 9 Milliarden Euro. Dennoch legte die Aktie um 1,7 Prozent zu. Zu den Verlierern zählte hingegen der Dialyse-Spezialist FMC, der nach enttäuschenden Nachrichten zu US-Vergütungssätzen ein Minus von 3,0 Prozent hinnehmen musste.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

Enthält Material von dpa-AFX

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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bayer, Volkswagen Vz..

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