Börsen-Achterbahn: So handeln clevere Anleger richtig
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29.04.2021 Thorsten Küfner

BASF: Prognose kräftig angehoben

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BASF

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF ist mit einem Gewinn- und Umsatzsprung ins neue Jahr gestartet und wird zuversichtlicher für das Gesamtjahr. Aufgrund der Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal 2021, der stärker als erwarteten Belebung der Weltwirtschaft sowie deutlich höherer Rohstoffpreise als geplant, habe BASF die Jahresziele angehoben, teilte das Dax-Unternehmen am Donnerstag am Tag der Hauptversammlung in Ludwigshafen mit.

Für das laufende Jahr erwarte der Chemiekonzern nun einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 5,0 bis 5,8 Milliarden Euro und einen Umsatz von 68 bis 71 Milliarden Euro. Zuvor hatte BASF beim bereinigten Ebit 4,1 bis 5 Milliarden Euro angepeilt nach knapp 3,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Bei den Erlösen hatte das Unternehmen 61 bis 64 Milliarden Euro auf dem Zettel nach rund 59 Milliarden Euro im Vorjahr.

Gewinnanstieg um 42 Prozent

Im ersten Quartal legte der Gewinn vor Zinsen, Steuern (Ebit) und Sondereinflüssen im Jahresvergleich um 42 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zu. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 19,4 Milliarden Euro. Dazu hätten höhere Mengen und Preise beigetragen, hieß es. Unter dem Strich blieb ein auf die Aktionäre anfallender Gewinn von 1,7 Milliarden Euro und damit fast doppelt soviel wie im Vorjahr. Zur kompletten Unternehmensmeldung.

BASF (WKN: BASF11)

Nach der Entwicklung der vergangenen Monate und der Prognoseanhebung des Konkurrenten Covestro ist es letztlich keine große Überraschung mehr, dass nun auch BASF zuversichtlicher in die Zukunft blickt. Der DAX-Konzern ist traditionell relativ vorsichtig bei seinen Prognosen. Gut möglich also, dass man die Messlatte im weiteren Jahresverlauf noch einmal höher legt. Anleger können bei der Dividendenperle weiterhin zugreifen. Der Stoppkurs sollte bei 58,00 Euro belassen werden. 

Mit Material von dpa-AFX