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Foto: Amazon
14.12.2020 Andreas Deutsch

Amazon: Diese Top-Sparte hat kaum jemand im Blick

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Amazon.com

Amazon – das ist für viele in erster Linie E-Commerce, dann Cloud und dann noch Entertainment. Ein Geschäftsfeld findet indes kaum Beachtung: das Anzeigen-Business. Laura Martin, Spitzen-Analystin bei Needham, sagt: „Die Sparte ist unterbewertet. Sie wird 2021 ein wesentlicher Wachstumstreiber für den Konzern sein.“

Die jüngsten Daten haben laut Martin gezeigt, dass Amazon seinen Rivalen bei der Produktsuche weiter Marktanteile abgeluchst hat. Früher nutzten die Leute primär Google, um eine bestimmt Ware zu finden. Heute würde dieser Schritt übersprungen und gleich bei Amazon gesucht.

Eine im August durchgeführte Umfrage von ChannelAdvisor ergab, dass 53 Prozent der Amerikaner bei einem geplanten Onlinekauf zuerst bei Amazon schauen. Nur noch 23 Prozent beginnen ihre Produktsuche bei Google.

„Ein steigender Anteil bei der Produktsuche zieht mehr Werbetreibende und verbessert die Konversionsraten, was noch mehr Werbetreibende anzieht“, so Martin.

Der Online-Werbemarkt wächst seit Jahren rasant. 2020 beläuft sich sein weltweites Volumen auf 346 Milliarden Dollar. Statista erwartet bis 2025 einen Anstieg auf 470 Milliarden Dollar.

Amazon verbuchte im dritten Quartal im Anzeigengeschäft einen Umsatz von 5,4 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein Plus von 51 Prozent.

Amazon.com (WKN: 906866)

Das Anzeigengeschäft hat für Amazon eine Menge Potenzial und wird von der Börse noch unterschätzt. Das ist ein Grund, warum DER AKTIONÄR bullish bleibt für den Bezos-Konzern. Kursziel: 3.600 Euro. 

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR-Depot".  

Buchtipp: Post Corona: Von der Krise zur Chance

Der Ausbruch von Covid-19 hat Schlafzimmer in Büros verwandelt, Jung gegen Alt ausgespielt und die Kluft zwischen Arm und Reich, Maskenträgern und Maskenhassern vergrößert. Einige Unternehmen, wie Amazon und der Hersteller von Videokonferenzsoftware Zoom, fanden sich unter einer Lawine der Verbrauchernachfrage erdrückt. Andere, wie die Restaurant-, Reise-, Hotel- und Live-Entertainment-Branche, kämpften darum, nicht unter die Räder zu kommen. Die Pandemie war ein Beschleuniger von Trends, die bereits in vollem Gange waren. In „Post Corona“ skizziert Galloway die Konturen der Krise und die Chancen, die vor uns liegen. Galloway kombiniert seinen unverkennbaren Humor und frechen Stil mit messerscharfen Einblicken und bietet Warnung und Hoffnung gleichermaßen.
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