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23.09.2016 Fabian Strebin

Allianz: Konkurrenz für TV-Serie „Höhle der Löwen“

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Mit mehreren Millionen Euro beteiligt sich die Allianz am Gründerfonds Rocket Internet Capital Partners der Samwer-Brüder. Außerdem haben die Münchener mit ihrem Konsortium den Zuschlag für einen Minderheitsanteil an der OMV-Tochter Gas Connect erhalten. Charttechnisch steht der Ausbruch kurz bevor.

Zur Jahrtausendwende hatte sich die Allianz bei der Vergabe von Wagniskapital für Gründer im Internetbereich die Finger verbrannt. Nun tritt der DAX-Konzern erstmals wieder als Geldgeber auf diesem Markt auf und gibt Rocket Internet Capital Partners 50 Millionen Euro. Der von Rocket Internet gemanagte Fonds hat bisher 742 Millionen Euro zur Finanzierung von Start-ups eingesammelt.

Allianz gibt Gas

Auch bei anderen Alternativinvestments hat die Allianz zuletzt zugeschlagen. Gestern wurde bekannt, dass die Gruppe um den Konzern und den Netzbetreiber Snam den Zuschlag für einen 49-prozentigen Anteil an der OMV-Tochter Gas Connect bekommen hat. Gas Connect betreibt in Österreich ein 900 Kilometer langes Gasnetz. Der Kaufpreis soll nach Angaben der Wirtschaftswoche bei 601 Millionen Euro gelegen haben. Davon kommen 310 Millionen Euro von mehreren Banken.

Strategie geht auf

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Bei Investments fernab von niedrig verzinsten Staatsanleihen hat die Allianz bisher ein glückliches Händchen bewiesen. Mit den abgeschlossenen Deals bauen die Münchener den Bereich konsequent aus. So lässt sich der Druck durch die Niedrigzinspolitik der EZB abmildern. Charttechnisch hält sich der Kurs der Allianz-Aktien wacker über dem Verlaufshoch bei 136,60 Euro. Bei einem Ausbruch kommt die 200-Tage-Linie bei 139,60 Euro in Sicht. Mit einem KGV von ist der Titel 9 zudem attraktiv bewertet. Wer noch nicht investiert ist, kann jetzt bei der Allianz zugreifen. Das Ziel beträgt 185 Euro, der Stopp wird bei 115 Euro gesetzt.

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