Die Aktien von Elmos Semiconductor steigen vor dem Wochenende auf ein neues Allzeithoch. Damit setzt sich die seit Mitte Dezember laufende Rally fort. Zuvor hatten die Titel im Bereich zwischen etwa 130 und 150 Euro unter teils deutlichen Schwankungen konsolidiert. Das Unternehmen hat sich von einem kapitalintensiven Chipproduzenten zu einem cashstarken Automotive-Chip-Entwickler gewandelt – und gilt mittlerweile als Übernahmekandidat.
AKTIONÄR-Leser wissen: Elmos ist kein gewöhnlicher Halbleiterhersteller. Als Spezialist für Analog-Mixed-Signal-ICs behauptet sich das Unternehmen gegenüber Wettbewerbern wie Infineon, NXP Semiconductors oder Melexis durch konsequente Technologieführerschaft – und das seit über 40 Jahren.
Kurz darauf gab es Spekulationen über einen möglichen Besitzerwechsel. Dem Vernehmen nach ziehen die Gründer einen Verkauf ihrer Anteile in Betracht und haben daher bereits die US-Investmentbank Morgan Stanley damit beauftragt, einen Verkaufsprozess vorzubereiten. Die Aktionärsstruktur von Elmos ist stark von den Gründerfamilien geprägt. Auslöser war ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Demnach führt das Unternehmen bereits erste Gespräche mit potenziellen Interessenten, darunter auch international tätige Halbleiterkonzerne. Weder Elmos noch Morgan Stanley wollten die Informationen kommentieren.
Das Fazit hat Bestand: Mit oder ohne Übernahmefantasie geben investierte Anleger beim AKTIONÄR-Top-Tipp vorerst (!) keine Stücke aus der Hand und setzen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Das AKTIONÄR-Kursziel lautet weiter 195 Euro.
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