02.12.2017 Thomas Bergmann

AKTIONÄR Titan 20 Index gegen DAX - der wahre Gewinner

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DAX

Der AKTIONÄR Titan 20 Index hat in den letzten Wochen die Benchmark, den DAX, deutlich hinter sich gelassen. Seit dem Start am 4. Januar 2016 beziffert sich das Plus mittlerweile auf rund 30 Prozent. Der deutsche Leitindex kommt nur auf knapp 25 Prozent.

Neuzugänge brillieren

Vor allem die Hightech-Werte im AKTIONÄR-Index sind für die starke Performance in den letzten Wochen verantwortlich. Beim Internet-Giganten Amazon wirken immer noch die sehr starken Q3-Zahlen nach. Überragend auch die Entwicklung der drei Chip-Aktien Micron Technology, Intel und Infineon, die bei der jüngsten Indexüberprüfung Ende September in den Index aufgenommen wurden. Alle drei profitieren von den Megatrends Autonomes Fahren, Industrie 4.0. sowie Künstliche Intelligenz und können sich vor Aufträgen kaum retten. Infineon beispielsweise hat einen starken Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2017/18 abgegeben und ist dafür an der Börse gefeiert worden. Die Aktie steht auf einem Mehrjahreshoch.

Expedia enttäuscht

Ein Flop ist bis dato die Aktie des Online-Reisebüros Expedia. Sie hat sich noch nicht richtig von den relativ schwachen Zahlen zum dritten Quartal erholen können. DER AKTIONÄR wird deshalb vor der nächsten Indexüberprüfung das Unternehmen noch einmal genau unter die Lupe nehmen und dann über einen Verbleib im Titanen-Index entscheiden. Wer auf den AKTIONÄR Titan 20 Index setzen will, findet die passenden Produkte bei Morgan Stanley.

Hinweis auf potenzielle Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG:

Herr Bernd Förtsch, Verleger und Eigentümer der Börsenmedien AG, hält mittelbar eine wesentliche Beteiligung an der FinTech Group AG, zu der auch der Onlinebroker flatex und die biw Bank für Investments und Wertpapiere AG gehören. flatex und biw profitieren über die Kooperation mit Morgan Stanley vom Anlageerfolg der Zertifikate.

Buchtipp: Narrative Wirtschaft

„Tech-Aktien steigen immer!“ „Immobilien­preise fallen nie!“ Stimmt das wirklich? Ob wahr oder nicht, solche Narrative, oder einfacher gesagt Geschichten, beeinflussen das Verhalten von Menschen und somit auch die Wirtschaft massiv. Wie entstehen Narrative? Wie gehen sie viral, wie gewinnen sie an Einfluss, wann verlieren sie diesen wieder? Welche Auswirkungen haben sie? Und, last, but not least: Wie lassen sich mit ihnen ökonomische Zusammenhänge und Entwicklungen besser verstehen und vorhersagen? Diese Fragen untersucht Wirtschafts-Nobelpreisträger Robert J. Shiller in seinem vielleicht wichtigsten Buch.

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