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DAX stagniert, MTU und FMC deutlich unter Druck, E.on und RWE gesucht

DAX stagniert, MTU und FMC deutlich unter Druck, E.on und RWE gesucht
Foto: Immersion Imagery/Shutterstock
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Thorsten Küfner 24.02.2026, 18:13 ‧ Thorsten Küfner
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Der DAX hat am Dienstag die Marke von 25.000 Punkten nicht überwinden können. Auch positive Impulse aus den USA reichten nicht aus, um dem Markt nachhaltig Auftrieb zu verleihen. Am Ende stand ein Minus von 0,02 Prozent bei 24.986,25 Punkten. Der MDAX legte um 0,10 Prozent auf 31.409,50 Zähler zu. Der EuroStoxx 50 gewann 0,04 Prozent auf 6.116,60 Punkte.

„Die Mutigen sind aktuell in der Minderheit“, kommentierte Thomas Altmann von QC Partners den Verlauf des DAX. Die Kombination aus Unsicherheiten in der US-Zollpolitik und dem Iran-Konflikt bremse die Kauflaune. Bei Rücksetzern kämen jedoch immer wieder Käufer in den Markt zurück. Andreas Lipkow von CMC Markets verwies zudem auf die offene Frage, „wie ein Abkommen zwischen den USA und der Europäischen Union vereinbart werden kann, wenn es überhaupt keine Klarheit mehr gibt“.

In der Berichtssaison kam es zu deutlichen Kursbewegungen. Fresenius Medical Care verloren 7,5 Prozent, MTU gaben 6,6 Prozent nach. Kritisch bewertet wurden vor allem die Ziele für 2026.

Gefragt waren defensive Titel: RWE und Eon gewannen 1,9 beziehungsweise 1,4 Prozent und zählten zu den stärksten Werten im DAX. In einem unsicheren Umfeld gelten Versorger als vergleichsweise stabil. Zudem profitieren sie von Investitionen in Künstliche Intelligenz.

DAX (WKN: 846900)

Im MDAX führten Aixtron mit einem Plus von 5,2 Prozent. Die Bank of America erhöhte ihre Schätzungen und das Kursziel. Analyst Oliver Wong sieht insbesondere im Bereich Optoelektronik zusätzliche Wachstumschancen.

Im SDAX sorgten Geschäftszahlen für Bewegung. Elmos erreichten ein Rekordhoch und schlossen 11,3 Prozent fester. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von mehr als 46 Prozent. Für 2026 peilt der Halbleiterhersteller ein deutliches Umsatzwachstum sowie eine höhere operative Marge an. Die Ziele bis 2030 wurden bestätigt.

SFC Energy stiegen um 9,6 Prozent. Das Unternehmen erwartet im laufenden Jahr wieder steigende Umsätze und eine deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses. Indus legten 1,0 Prozent zu. Gerresheimer verloren 2,6 Prozent, nachdem die UBS ihr Kursziel deutlich gesenkt und zum Verkauf geraten hatte.

SFC Energy (WKN: 756857)

Enthält Material von dpa-AFX

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