Günstige Titel für Schnäppchenjäger
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24.02.2015 Marion Schlegel

Airbus-Aktie mit Kaufsignal: Folgt jetzt der Durchmarsch auf ein neues Allzeithoch?

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DAX

Die Aktie von Airbus hat in den vergangenen Tagen deutlich zulegen können und zuletzt sogar ein neues Mehrmonatshoch erreicht. Dabei gelang der wichtige Sprung über die 50-Euro-Marke und das im Januar dieses Jahres markierte Zwischenhoch. Dies ist als klares positives Signal zu Werten. Aus charttechnischer Sicht könnte nun schon bald ein Angriff auf das Allzeithoch bei 57,31 Euro erfolgen, das im Januar 2014 markiert wurde. Die Aktie profitiert derzeit vom anhaltend schwachen Euro im Vergleich zum US-Dollar und damit dem Wettbewerbsvorteil im Vergleich zum US-Konkurrenten Boeing. Spannend wird es am Freitag: Dann veröffentlicht Airbus die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr.


Analysten heben den Daumen
Auch die Analysten zeigen sich sehr zuversichtlich, was die weitere Entwicklung der Airbus-Aktie angeht. Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Airbus vor den Zahlen von 50 auf 59 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Seine Schätzungen für die Jahresbilanz entsprächen weitgehend den vom Flugzeugbauer im Dezember bekräftigten Zielen und dem Konsens, schrieb Analyst Carter Copeland in einer Studie vom Dienstag. Das höhere Kursziel resultiere aus einer veränderten Bewertungsmethode und positiven Wechselkurseffekten.


Die Credit Suisse hat Airbus vor Kurzem von "Underperform" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel ebenfalls von 42 auf 59 Euro angehoben. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern profitiere weiterhin von dem gegenüber dem Euro gestärkten Dollar, so die Analysten der Schweizer Bank in einer am Montag veröffentlichten Studie. Die "währungsgetriebene Rally" sei noch nicht vorbei. Der Dollar-Vorteil überwöge die fundamentalen Risiken: Die Analysten geben sich vorsichtig beim doppelstöckigen A380 und reduzierten ihre Erwartungen an den neuen Großraumflieger A330 sowie die Hubschrauber. Airbus lege am 27. Februar die Geschäftszahlen vor.


(Mit Material von dpa-AFX)

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