14.01.2017 Thomas Bergmann

10 Punkte - DAX macht das einzig Richtige

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DAX
Trendthema

Viele Experten haben dem DAX ein turbulentes Börsenjahr 2017 prophezeit. Noch aber verhalten sich die Marktteilnehmer in Frankfurt relativ ruhig: In der abgelaufenen Handelswoche konnte der deutsche Leitindex ein Miniplus von 10 Punkten verbuchen. Viele Anleger setzen jetzt auf die Earnings Season und die Amtseinführung Trumps.

Überfällige Konsolidierung

Aus technischer Sicht ist die Konsolidierung im Bereich von 11.600 Punkten durchaus als gesund zu bezeichnen. Nach dem starken Anstieg zu Jahresbeginn war der Markt stark überkauft und damit eine Beruhigung überfällig. Mittlerweile sind RSI, Stochastik und Co zwar von ihren Extremzonen zurückgekommen, doch noch nicht soweit, dass man von einer Normalisierung reden kann. Ein paar Tage Seitwärtsbewegung würden dem Markt folglich guttun und die Voraussetzung für eine neue Aufwärtsbewegung schaffen.

Tradingorientierte Anleger sollten vor allem die Unterstützung bei 11.400 Punkten beachten. Ein Fall darunter könnte eine stärkere Korrektur nach sich ziehen. Wie auf dem Chart ersichtlich ist, hatte der DAX bei 10.800 Punkten eine Kurslücke aufgerissen, die bis dato nicht geschlossen wurde.

Hoch bei 11.692 Punkten

Auf der Oberseite gibt es zwischen 11.637 und 11.692 Punkten eine Reihe von Hürden, die es zu überwinden gilt. Wichtig für eine Fortsetzung der im Dezember gestarteten DAX-Rallye ist ein Ausbruch über das jüngste Verlaufshoch bei 11.692 Punkten. Im Anschluss dürfte es schnell bis 11.800 Zähler gehen, dem Hoch vom Sommer 2015.

Wer im DAX-Turbo mit der WKN DGH2BL investiert ist, hat eigentlich keinen Grund das Produkt zu verkaufen. DER AKTIONÄR hatte den Schein bei 11,32 Euro empfohlen und den Stopp in der Zwischenzeit auf 16 Euro nachgezogen. Für einen Neueinstieg ist es noch zu früh.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

Autoren: Gebert, Thomas
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