NEW YORK (dpa-AFX) - Die Abgabe des Geschäfts mit Apple-Kreditkarten
JPMorgan hatte am Dienstag einen Gewinnrückgang gemeldet, weil das Institut die Risikovorsorge im Gegenzug aufstocken musste. Für Goldman Sachs endet mit dem Abschied von der Apple Card damit ein teurer Ausflug ins Massengeschäft mit normalverdienenden Privatkunden.
Unter dem Strich entfiel auf die Goldman-Sachs-Aktionäre im vierten Quartal ein Gewinn von fast 4,4 Milliarden Dollar und damit zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dies lag vor allem an der aufgelösten Risikovorsorge. Allerdings boomte der Handel mit Wertpapieren wie Aktien und Anleihen. So nahm Goldman Sachs im Aktienhandel gut 4,3 Milliarden Dollar ein - ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor und so viel wie noch keine Wall-Street-Bank jemals in einem Quartal.
Im Gesamtjahr wuchsen die Erträge von Goldman Sachs um neun Prozent auf 58,3 Milliarden Dollar. Der Überschuss sprang um mehr als ein Fünftel auf 16,3 Milliarden Dollar nach oben. Die Aktionäre sollen je Anteilsschein nun eine Quartalsdividende von 4,50 Dollar erhalten, 50 Cent mehr als bislang./stw/mis
Quelle: dpa-AFX