Der Medizintechnik- und Sicherheitskonzern Drägerwerk hat im Geschäftsjahr 2025 bessere Ergebnisse erzielt als erwartet und einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. DER AKTIONÄR verrät, wie viel Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr fließen dürfte.
Nach vorläufigen Zahlen stieg der währungsbereinigte Umsatz um 5,3 Prozent auf 3,48 Milliarden Euro. Damit kletterte der Erlös auf den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Beide Sparten trugen dabei zum Umsatzwachstum bei: Der Geschäftsbereich Medizintechnik erholte sich nach dem schwächeren Vorjahr deutlich und legte währungsbereinigt um 7,4 Prozent auf rund zwei Milliarden Euro zu. Auch die Sparte Sicherheitstechnik wuchs leicht um 2,5 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro.
Die Bruttomarge des Konzerns kletterte auf 45,4 Prozent, nach 44,9 Prozent im Vorjahr. Dementsprechend fiel auch das operative Ergebnis deutlich höher aus und dürfte zwischen 226 und 236 Millionen Euro nach 194 Millionen Euro im Vorjahr liegen.
Damit verbesserte sich die EBIT-Marge auf 6,5 bis 6,8 Prozent und lag klar über der zuletzt ausgegebenen Prognose von 4,5 bis 6,5 Prozent. Auch der Auftragseingang legte mit einem Plus von 7,9 Prozent auf 3,57 Milliarden Euro deutlich zu – ein weiterer Rekordwert.
Weiteres Wachstum in Sicht
Für 2026 stellte das Management nun ein Umsatzplus von einem bis fünf Prozent in Aussicht. Währungsbereinigt soll dieses zwei bis sechs Prozent betragen. Gleichzeitig wird eine EBIT-Marge zwischen 5,0 und 7,5 Prozent angestrebt.
So viel Dividende könnte fließen
Für das abgelaufene Geschäftsjahr plant Drägerwerk, rund 30 Prozent des Konzernjahresüberschusses an seine Aktionäre auszuschütten. Wie hoch dieser Überschuss tatsächlich ausfällt, ist bislang noch nicht offiziell bekannt. Im Geschäftsjahr 2025 verblieben jedoch rund 64 Prozent des EBIT als Konzernjahresüberschuss.
Sofern sich die Profitabilität nicht verschlechtert hat, könnten beim unteren Ende der EBIT-Prognose von 226 Millionen Euro rund 144,6 Millionen Euro als Überschuss verbleiben. Verteilt auf die insgesamt 18.760.000 ausstehenden Aktien – davon 10.160.000 Stamm- und 8.600.000 Vorzugsaktien – ergäbe sich daraus eine mögliche Dividende von 2,34 Euro je Vorzugsaktie und 2,28 Euro je Stammaktie, wenn die absolute Differenz zwischen den beiden Aktiengattungen erneut sechs Cent beträgt.
Im Vorjahr hatte Drägerwerk je Vorzugsaktie 2,03 Euro und je Stammaktie 1,97 Euro an die Anleger ausgeschüttet. Den finalen Dividendenvorschlag will Drägerwerk am 24. März 2026 mit der Vorlage der endgültigen Zahlen veröffentlichen.
Die Börse reagiert positiv auf die vorläufigen Zahlen von Drägerwerk: Die Vorzugsaktie steigt am Nachmittag um über vier Prozent und steht kurz vor dem Mega-Break. Davon profitieren die Leser des Hot Stock Report. Seit dem Nachkauf im Depot 2030 am 8. Januar hat die Aktie bereits um acht Prozent zugelegt. Die am selben Tag nachgekaufte Kratos-Aktie hat derweil um 20 Prozent angezogen. Mehr Infos zum Hot Stock Report finden Sie hier.
Heute, 15:16