KÖLN (dpa-AFX) - Der Spezialchemiekonzern Lanxess
Die Kölner sehen sich auch ohne die Einnahmen aus dem Anteilsverkauf langfristig solide finanziert, die Rückzahlung der im Oktober fälligen Anleihe sei bereits gesichert. Lanxess wollte dieses Jahr wie im vergangenen September angekündigt ursprünglich 1,2 Milliarden Euro durch den Verkauf einnehmen. Nun gälten die für 2027 und 2028 vereinbarten Ankaufsrechte, hieß es. Die Lanxess-Aktie verlor nachbörslich fast zwei Prozent.
Im Jahr 2027 steht Advent ein Erwerbsrecht für die Anteile zum selben Kaufpreis wie im Jahr 2026 zu. Wird dieses nicht ausgeübt, lebt das Andienungsrecht von Lanxess zum 1. April 2028 nach dem gleichen Bewertungs- und Vollzugsmechanismus wieder auf. Im Jahr 2028 steht der Erwerb der Hälfte der von den Kölnern gehaltenen Beteiligung dann jedoch nicht mehr unter einem Finanzierungsvorbehalt oder anderen Bedingungen.
Envalior, ein Spezialist für technische Hochleistungswerkstoffe, war im Frühjahr 2023 gegründet worden. Das Unternehmen entstand durch die Fusion des Bereichs Engineering Materials des niederländischen Konzerns Royal DSM und von Lanxess High Performance Materials/men/jha/
Quelle: dpa-AFX