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23.12.2020 Marion Schlegel

Evotec-Vorstandschef Lanthaler zuversichtlich für 2021: „Zentrale Schnittstelle“

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Evotec

Die Aktie des Hamburger Biotech-Unternehmens Evotec präsentiert sich auch zur Wochenmitte stark. Knapp 0,8 Prozent geht es am Nachmittag nach oben auf 29,70 Euro. Im Wochenvergleich ist die Aktie damit hinter ThyssenKrupp der zweitstärkste Wert im MDAX. In diesem Zeitraum konnte die Biotech-Aktie mehr als elf Prozent zulegen. Und auch im Monatsvergleich gehört das Papier zu den sieben besten Werten im deutschen Mid-Cap-Index.

Evotec (WKN: 566480)

DER AKTIONÄR hat zuletzt mit dem Vorstandsvorsitzenden, Werner Lanthaler, über die Erwartungen für das kommende Jahr gesprochen: „2021 wird ein ganz entscheidendes Jahr, für Evotec, für die Healthcare-Branche – und für die Welt. Wir haben in der Covid-19-Pandemie eine neue Art der Zusammenarbeit praktiziert, indem eigentlich konkurrierende Pharma- und Biotechunternehmen ihre Daten geteilt haben, um einer globalen Herausforderung wie Covid-19 zu begegnen – mit Erfolg: Der Prozess von der frühen Erforschung einer Krankheit, über die Entdeckung und Entwicklung möglicher Wirk- und Impfstoffe und ihre klinische Erprobung, bis hin zur Zulassung und Produktion dauert normalerweise 10 bis 15 Jahre. Dass wir durch die neue Art der Zusammenarbeit diesen ganzen Prozess auf ein Jahr verkürzen konnten, ist ein grandioser Erfolg unserer Branche. Jetzt geht es darum, diese neue Art der partnerschaftlichen Forschung und Entwicklung aus Corona in andere Bereiche mit großem medizinischen Bedarf zu übertragen. Evotec kommt dabei eine entscheidende Rolle zu, denn wir sind eine zentrale Schnittstelle für diese globale Zusammenarbeit. Mit unserem Angebot, das sowohl technologisch absolut führend ist, aber auch die nötige Kapazität hat, ermöglichen wir einem großen Netzwerk internationaler Partner ihre Projektentwicklung schnell und effizient voranzutreiben“, so Lanthaler.

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Der Aktie von Evotec ist es zuletzt gelungen, über das im Jahr 2019 bei 27,29 Euro markierte Mehrjahreshoch nach oben auszubrechen und damit ein starkes Kaufsignal zu generieren. Nun fungiert diese Marke als wichtige Unterstützung. DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie von Evotec langfristig ganz klar zuversichtlich. Nach oben stellt die 30-Euro-Marke die nächste wichtige Hürde dar, die es zu überwinden gilt.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Evotec.

(Mit Material von dpa-AFX)

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