Bis zu 618 Millionen Dollar: Amgen wettet auf Kölner Biotech-Firma

Bis zu 618 Millionen Dollar: Amgen wettet auf Kölner Biotech-Firma
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Michel Doepke 07.01.2026, 11:01 Michel Doepke

Der Biotech-Riese Amgen ist zum Jahresstart sehr aktiv. Nach der angekündigten Übernahme von Dark Blue Therapeutics für bis zu 840 Millionen Dollar zur Stärkung der Onkologie-Pipeline schnüren die Amerikaner einen weiteren Deal in diesem Forschungsbereich mit der in Köln beheimateten DISCO Pharmaceuticals.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, konnte DISCO Pharma mit Amgen eine exklusive Lizenzvereinbarung unterzeichnen, um neue therapeutische Wirkstoffkandidaten voranzubringen, die auf ein Zielmolekül abzielen, das von der proprietären Plattform von DISCO auf der Oberfläche einer Krebszelle kartiert wurde.

Die Kölner Biotech-Firma hat Anspruch auf Zahlungen von bis zu 618 Millionen Dollar. On top winken Lizenzgebühren. Amgen erhalte die weltweiten Exklusivrechte für die Entwicklung und Vermarktung der daraus resultierenden Programme, die gegen das Zielmolekül gerichtet seien, so DISCO Pharmaceuticals.

„Diese Vereinbarung zeigt das Potenzial unserer Surfaceome-Mapping-Plattformtechnologie, um Ziele auf der Oberfläche von Krebszellen mit bedeutendem klinischem Potenzial aufzudecken“, so DISCO-Pharma-Chef Dr. Mark Manfredi. „Die Zusammenarbeit mit Amgen ermöglicht es uns, diese biologischen Erkenntnisse potenziell in innovative Therapien umzusetzen und unser gemeinsames Ziel, bessere Ergebnisse für Patienten zu erzielen, schneller zu erreichen.“

Amgen (WKN: 867900)

Der Deal mit dem Biotech-Riesen Amgen bestätigt das Potenzial der Surfaceome-Mapping-Plattformtechnologie und ist ein Meilenstein für die deutsche Biotech-Gesellschaft, die allerdings nicht börsennotiert ist. Das Papier von Amgen bleibt langfristig aussichtsreich. Vor allem vom Adipositas-Programm MariTide sind in den Jahren 2026/27 mögliche Impulse für den Blue Chip auszugehen. Im Erfolgsfall könnte Amgen dann mit dem Top-Duo im Adipositas-Markt (Eli Lilly und Novo Nordisk) konkurrieren.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Novo Nordisk.

Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Novo Nordisk.

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