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18.06.2021 Michel Doepke

Bayer: Trotz CureVac-Schock – Kooperation wird fortgesetzt

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Bayer

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer setzt seine Kooperation mit CureVac trotz des Rückschlags bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes fort. So hatte das Tübinger Biopharma-Unternehmen in der Nacht zum Donnerstag eingeräumt, dass der eigene Impfstoffkandidat CVnCoV in einer Zwischenanalyse nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Corona-Erkrankung "jeglichen Schweregrades" erzielt habe.

Damit habe er die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien nicht erfüllt. Die Studie wird allerdings fortgesetzt. "Mit der Fortführung der Studie wird auch unsere Unterstützung fortgesetzt, während wir die Situation genauer bewerten", sagte ein Bayer-Sprecher der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Partnerschaft mit CureVac Anfang des Jahres initiiert

Die beiden Unternehmen schlossen Anfang des Jahres einen Kooperations- und Servicevertrag. Bayer unterstützt CureDamit habe er die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien nicht erfüllt. Die Studie wird allerdings fortgesetzt. "Mit der Fortführung der Studie wird auch unsere Unterstützung fortgesetzt, während wir die Situation genauer bewerten", sagte ein Bayer-Sprecher der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

ac mit Leistungen im Bereich Entwicklung und Logistik. Eigentlich will Bayer ab Dezember soweit sein, den Impfstoff in Wuppertal produzieren zu können. 2022 sind dann 160 Millionen Impfdosen geplant.

Selbst bei einem Misserfolg Curevacs könnten die Investitionen von Bayer aber nicht umsonst gewesen sein. "Für Bayer ist es nicht ganz so schlimm, da die mRNA Produktion möglicherweise auch für andere mRNA Impfstoffe verwendet werden kann und die EU ein hohes strategisches Interesse an europäischer Impfstoff-Produktion hat", sagte Fondsmanager Markus Manns von Union Invest der Rheinischen Post.

Bayer (WKN: BAY001)

Dass Bayer nicht sofort das Handtuch wirft und vorerst die Zusammenarbeit mit CureVac fortsetzt, war zu erwarten. Der Einfluss auf das operative Geschäft sollte sich in Grenzen halten. Diese wird allerdings nach wie vor von den ungelösten Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten überschattet, denen Bayer nun mit einem "Fünf-Punkte-Plan" entgegnen will. DER AKTIONÄR rät Anleger aufgrund der Causa Glyphosat weiter, einen Bogen um die Aktie zu machen.

(Mit Material von dpa-AFX)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen und plant in zeitlich unmittelbarem Zusammenhang weitere Positionen einzugehen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: CureVac.

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