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Bayer: 10 Prozent in 2 Handelstagen – morgen zählt es!

Bayer: 10 Prozent in 2 Handelstagen – morgen zählt es!
Foto: Henning Kaiser/picture alliance/dpa
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Michel Doepke Heute, 08:07 ‧ Michel Doepke
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Starke Performance: Die Bayer-Aktie hat den Markt in der vergangenen Handelswoche klar outperformt und am Freitag wieder die psychologisch wichtige Marke von 50 Euro geknackt. Eine gute Branchenstimmung und positive Nachrichten aus den USA in der Causa Glyphosat sorgen für frischen Optimismus. In zwei Handelstagen beläuft sich das Plus auf rund zehn Prozent.

Am morgigen Dienstag (3. November) wird sich zeigen, ob die Aufwärtsbewegung auch nachhaltig ist. Denn der Leverkusener Traditionskonzern wird die Zahlen zum abgelaufenen dritten Quartal publizieren.

Auf Basis der aktuellen Schätzungen rechnet der Markt mit einem Umsatz von 9,88 Milliarden Euro im Berichtszeitraum (Vorjahr: 9,66 Milliarden Euro). Das EBITDA soll bei knapp 473 Millionen Euro liegen, nach 462 Millionen Euro im dritten Quartal 2025. Unter dem Strich könnte Bayer einen bereinigten Gewinn von 0,39 Euro pro Papier ausweisen. Im Vorjahr erwirtschaftete das Unternehmen noch 0,57 Euro je Aktie.

Im Fokus dürfte unter anderem die Entwicklung der wichtigsten Medikamente im Pharma-Portfolio stehen. Bei Xarelto und Eylea ist mit weiteren Rückgängen infolge von abgelaufenen Patenten zu rechnen. Hingegen wird das Prostatakrebsmedikament Nubeqa (Darolutamid) weiter kräftig zugelegt haben. Im Schnitt wird hier mit Quartalserlösen von gut 959 Millionen Euro gerechnet. Bald könnte das Medikament eine Milliarde Euro im Quartal in die Bayer-Kassen spülen.

Auch der Hoffnungsträger Kerendia (Finerenon) sollte erneut dynamisch gewachsen sein. Die Analysten rechnen mit Einnahmen von gut 345 Millionen Euro mit dem Nierenmedikament.

Bayer (WKN: BAY001)

DER AKTIONÄR erwartet ein solides Quartal von Bayer. Im Aktienkurs des Unternehmens sind jedoch schon einige Vorschusslorbeeren eingepreist. Denn auch bei den Leverkusenern wachsen die Umsätze und Gewinne nicht in den Himmel. Anleger verharren an der Seitenlinie.

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bayer.

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