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Ölpreise fallen: Mögliche Trump‑Iran‑Diplomatie sorgt für Druck – BP, Shell & Co dennoch mit Stärke

Ölpreise fallen: Mögliche Trump‑Iran‑Diplomatie sorgt für Druck – BP, Shell & Co dennoch mit Stärke
Foto: IStock
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Marion Schlegel Heute, 09:52 ‧ Marion Schlegel
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Ölpreise unter Druck: Am Montag gaben die Notierungen deutlich nach, nachdem Berichte die Runde machten, wonach Washington und Teheran diplomatische Wege suchen, um den Nahost-Konflikt zu beenden. Der Preis für die Nordseesorte Brent gibt mehr als drei Prozent nach auf 109,74 Dollar, der Preis für die US-Sorte WTI ebenfalls mehr als drei Prozent auf 100,44 Dollar.

Brent-Öl (ISIN: FTREFF000001)

US-Außenminister Marco Rubio betonte, US-Präsident Donald Trump setze lieber nicht auf militärische Gewalt und wolle den Iran-Krieg diplomatisch lösen. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, man habe aber alles Nötige für einen Erfolg in der Hand.

Auch Teheran zeigt sich weiter gesprächsbereit: Nach zwei Verhandlungstagen unter katarischer Vermittlung sei eine Einigung weiter möglich, sofern die Forderungen konkret umgesetzt werden.

Shell (WKN: A3C99G)

Parallel rüsten sich beide Seiten offenbar für weitere Schläge. Laut Wall Street Journal und New York Times bereitet sich die USA auf mögliche neue militärische Schritte nach den Zwischenwahlen am 3. November vor. Irans oberster Führer Mojtaba Khamenei forderte die Streitkräfte auf, jede Bedrohung mit einer sofortigen, wirkungsvollen und geografisch unbegrenzten Antwort zu beantworten.

Kurzfristig bleiben die Krisen im Nahen Osten und in der Ukraine ein Belastungsfaktor.

BP (WKN: 850517)

Die US-Investmentbank hat derweil ihre Preisprognose für Öl für Dezember und 2027 angehoben Als Begründung nennt die Bank ein hohes Risiko von Lieferunterbrechungen durch die Konflikte zwischen Russland und der Ukraine sowie im Nahen Osten.

Trotz der niedrigeren Ölpreise präsentieren sich die europäischen Ölwerte zum Wochenstart nur kaum im Minus. Insgesamt ist das Niveau bei den Ölpreisen weiterhin hoch, was die Kassen der Konzerne weiter klingeln lässt. AKTIONÄR-Leser liegen bei BP, Shell und TotalEnergies mit Gewinnen zwischen 43 und 68 Prozent seit den Empfehlungen im Plus. Gewinne laufen lassen!

TotalEnergies (WKN: 850727)

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