Dynamisch und hochprofitabel: Die schwedische Biotech-Gesellschaft Camurus kann auf ein starkes drittes Quartal zurückblicken. Dass das Unternehmen wichtige Studienergebnisse ins erste Quartal verschoben hat, verzeihen die Anleger. Mit einem zweistelligen prozentualen Kursplus steigt der AKTIONÄR-Hot-Stock auf ein frisches Jahreshoch.
Der Gesamtumsatz stieg im dritten Quartal um knackige 28 Prozent auf 724 Millionen Schwedische Kronen (gut 66 Millionen Euro). Der operative Gewinn stieg im Berichtszeitraum überproportional um 40 Prozent auf 322 Millionen Kronen (29,4 Millionen Euro), womit Camurus die Markterwartung um knapp 20 Prozent übertreffen konnte. Die Cashposition der Skandinavier kletterte auf gut 401 Millionen Euro.
Den Ausblick für 2026 haben die Schweden konkretisiert: Die Biotech-Gesellschaft erwartet nun Erlöse in der oberen Hälfte der Spanne von 2,6 bis 2,9 Milliarden Kronen. Gleiches gilt für das operative Ergebnis, das sich zwischen 0,9 und 1,2 Milliarden Kronen einfinden soll.
Kurz vor Weihnachten wird es bei Camurus erneut spannend: Bis zum 18. Dezember will die US-Gesundheitsbehörde FDA erneut über die Zulassung von CAM2029 für die Behandlung von Akromegalie entscheiden. Das Mittel ist bereits unter dem Handelsnamen Oczyesa in der EU, Großbritannien, Kanada und Australien zugelassen.
Ein noch größerer potenzieller Kurstreiber steht im ersten Quartal 2027 auf der Agenda: die vorläufigen Phase-3-Ergebnisse mit CAM2029 zur Behandlung von gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Tumoren (GEP-NETs). Ursprünglich wollte Camurus die Ergebnisse im laufenden Schlussviertel publizieren.
Die starken Zahlen zum dritten Quartal hieven den AKTIONÄR-Hot-Stock aus Ausgabe 33/26 (Empfehlungskurs: 54,82 Euro) auf ein neues 52-Wochen-Hoch und generieren damit ein Kaufsignal. Investierte Anleger bleiben an Bord und setzen auf einen positiven Newsflow in den kommenden Wochen. DER AKTIONÄR erwartet neben dem Zulassungsentscheid und den richtungsweisenden Studiendaten auch Neuigkeiten aus der Partnerschaft mit Eli Lilly.
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