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24.09.2020 Thomas Bergmann

Nikola: Shortseller schürt schon wieder Angst – Analyst kapituliert

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NIKOLA

Der Rücktritt von Gründer und Firmenchef Trevor Milton hat Nikola in ein Tal der Tränen gestürzt. Seitdem kommt der Hersteller von Elektro-Lkw nur noch mit schlechten Nachrichten um die Ecke, die Aktie befindet sich im freien Fall. Heute warnt der Shortseller Hindenburg Research, der den Stein ins Rollen brachte, vor weiteren Hiobsbotschaften. Außerdem wird die Aktie von Wedbush dramatisch abgestuft.

Wie CNBC berichtet, hat Nathan Anderson, Chef von Hindenburg Research, gegenüber dem Wall Street Journal geäußert, dass weitere schlechte Nachrichten über Nikola auftauchen werden. "Die Geschichte ist noch nicht vorbei", so Anderson. Genaueres ist aber nicht bekannt.

Konkret ist das Downgrade von Wedbush: Das Haus hat die Aktie von "Neutral" auf "Underperformer" herabgestuft und das 12-Monats-Kursziel von 45 Dollar auf 15 Dollar gesenkt. "Wir glauben jetzt, dass die Abwärtsrisiken die positiven Aspekte der Aktie überwiegen", so Dan Ives, Analyst bei Wedbush, gegenüber seinen Kunden.

Nikolas Ambitionen auf dem Markt für Sattelschlepper seien erreichbar, doch Wedbush hat "ernsthafte Bedenken, dass die Umsetzung und der Zeitplan für diese ehrgeizigen Ziele in den kommenden Jahren eingehalten werden kann. Milton sei der Visionär, der Architekt und die treibende Kraft bei Nikola gewesen. "Wir glauben, dass er eine riesige Lücke hinterlässt, die schwer zu ersetzen ist", so Ives. 

Nikola (WKN: A2P4A9)

Es überrascht nicht, dass Nikola heute schon wieder deutlich an Wert verliert. Andererseits ist nicht zu glauben, dass sich Unternehmen wie Bosch oder GM bei der Due Dilligence an der Nase haben herumführen lassen. Weiterhin gilt: Nicht ins fallende Messer greifen!

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