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Der Automarkt schwächelt – doch Autoaktien geben Gas

Der Automarkt schwächelt – doch Autoaktien geben Gas
Foto: Imago
Volkswagen AG ZC 09/PERP -%
03.06.2021, 14:52 ‧ Benedikt Kaufmann

Die Neuzulassungen auf dem deutschen Automarkt liegen trotz ihrer Erholung  weiterhin deutlich dem hohen Niveau der Vorjahre. Die Aktien der deutschen Autobauer führen dennoch die aktuelle Rallye im DAX an – und notieren teils auf Mehrjahreshochs.

230.635 Autos wurden im vergangenen Monat neu zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Das waren demnach rund 37 Prozent mehr als noch im Mai des Vorjahres. Nicht nur Autohäuser mussten damals schließen, auch die Produktion war stark eingeschränkt. Der Absatz war massiv eingebrochen.

Damit wurden seit Anfang des Jahres bundesweit rund 1,1 Millionen Fahrzeuge zugelassen, knapp 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zahlen, die die Erholung nach der Corona-Krise belegen.

Doch die nun wieder erreichten hohen Wachstumsraten dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Automarkt weiter schwächele, teilte der Präsident des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller, Reinhard Zirpel, mit. „Seit Jahresbeginn blieb das Neuzulassungsvolumen 16 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt.“

Auto-Aktien erleben Rallye

An der Börse ist die Erholung des deutschen Automobilsektors einer der zentralen Kurstreiber, der den DAX am Dienstag auf ein neues Rekordhoch heben konnte. Denn im deutschen Leitindex haben Automobil-Aktien mit rund zwölf Prozent eine deutliche Übergewichtung gegenüber anderen Branchen.

Auch am Donnerstag stiegen die Papiere der deutschen Autobauer. Im DAX kletterten die Aktien von BMW auf einen Höchststand seit 2018, zuletzt verteuerten sie sich um 2,7 Prozent. Daimler bewegen sich mit einem Plus von 1,2 Prozent sogar auf dem Niveau von 2015. Continental legt 0,5 Prozent zu und Volkswagen notiert unverändert gegenüber dem Vortag.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

Mit Material von dpaAFX.

Hinweis auf Interessenskonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Daimler.

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