Der finnische Energiekonzern und das DAX-Unternehmen sind eine kommerzielle Vereinbarung eingegangen. Gemeinsam soll der Anbau von Winterraps in den südlichen Great Plains der USA für die Produktion von Biokraftstoffen vorangetrieben werden.
Das Ziel ist klar: Das Angebot an Rohstoffen mit geringerer CO2-Intensität für die Herstellung von Biokraftstoffen wie erneuerbarem Diesel und nachhaltigem Flugkraftstoff soll gestärkt werden. Laut Experten und internen Bayer-Schätzungen könnte sich die weltweite Nachfrage nach diesen Treibstoffen bis 2040 verdreifachen.
„Angesichts geopolitischer Spannungen stehen Energiesicherheit und Resilienz verstärkt im Fokus. Gleichzeitig spielt die Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Transportsektor weiterhin eine große Rolle. Dadurch steigt die Nachfrage nach erneuerbaren Kraftstoffen“, so Frank Terhorst, Leiter Strategie & Nachhaltigkeit der Division Crop Science von Bayer. "„Die Vereinbarung unterstreicht unser Engagement, die Produktion von Biokraftstoffen weiter voranzutreiben. Wir sehen in den südlichen Great Plains der USA ein großes, bislang ungenutztes Potenzial für Winterraps."
Neste ist in den USA aktiv und betreibt eine Produktionsstätte im kalifornischen Martinez im Rahmen eines Joint Ventures mit Marathon Petroleum. Die Unternehmen stellen dort erneuerbare Produkte wie Biodiesel und SAF (Sustainable Aviation Fuel) her.
Aktie vor neuen Hochs
Indes profitiert die Aktie von Neste erneut von den anhaltenden geopolitischen Lage im Nahen Osten und den damit verbundenen steigenden Ölpreisen. Der Titel gewinnt knapp zwei Prozent und steigt auf den höchsten Stand seit Ende Juli. Nächster Halt ist das Mehrjahreshoch bei gut 34 Euro (an der Heimatbörse in Helsinki).
Mit Bayer hat Neste einen starken Partner an der Seite, um die US-Produktion von Biokraftstoffen zu forcieren. Das Potenzial ist in Nordamerika enorm. Investierte Anleger geben kein Stück aus der Hand und reiten den Bullen weiter. Seit der Empfehlung in Ausgabe 36/25 vor gut einem Jahr liegt der Tipp rund 105 Prozent im Plus.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bayer.
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