Inmitten massiver Investitionen für Künstliche Intelligenz (KI) setzt das Management von Meta rund um Firmenlenker Mark Zuckerberg den Rotstift an. In wenigen Wochen sollen etwa zehn Prozent der Belegschaft der Facebook-Mutter das Unternehmen verlassen. Das geht aus einer internen E-Mail hervor, die der Technologie-Konzern an seine Mitarbeiter versendet hat.
Neben dem Stellenabbau sollen zudem etwa 6.000 neue Stellen nicht besetzt werden. Zum Jahreswechsel zählte Meta etwa 79.000 Beschäftigte. Rund 8.000 Menschen dürften nun durch die Entlassungswelle ihren Job verlieren. In der E-Mail, die von der US-amerikanischen Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlicht wurde, räumte die Meta-Personalchefin Janelle Gale indes ein, dass den Mitarbeitern damit nun vier Wochen Ungewissheit bevorstehen würden. Demnach habe man sich nach Leaks entschieden, die noch nicht finalisierten Pläne zu kommunizieren.
Meta pumpt derzeit Milliarden in den Aufbau einer funktionierenden KI-Infrastruktur. Allein für 2026 hat der Facebook-Konzern Investitionsausgaben (CAPEX) von satten 115 bis 135 Milliarden Dollar vorgesehen. Dass sich das Unternehmen um Gründer und CEO Zuckerberg effizienter aufstellen will und in diesem Zusammenhang auch die Personalkosten reduzieren will, verwundert daher nicht.
Beim Aufbau der KI-Infrastruktur arbeitet Meta unter anderem mit Nebius (siehe: "Aktie mit 14-Prozent-Kurssprung: Nach Nvidia – jetzt der nächste Top-Deal mit Meta") oder mit Turner, der US-Tochter des deutschen Baukonzerns Hochtief (siehe: "460 Prozent im Plus: Hochtief auf Rekordhoch – die Gründe"), zusammen.
Wann und wie stark sich die massiven KI-Investitionen in der Bilanz niederschlagen respektive auszahlen werden, bleibt abzuwarten. Indes hat sich das Chartbild beim Papier des Tech-Giganten in den zurückliegenden Wochen wieder etwas verbessert. Die Aktie von Meta ist allerdings nur ein Fall für die Watchlist.
Heute, 06:24