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Meta: Mehr VR-Brillen, weniger Jobs – kommt die Aktie jetzt in Fahrt?

Meta: Mehr VR-Brillen, weniger Jobs – kommt die Aktie jetzt in Fahrt?
Foto: Tada Images/Shutterstock
Meta Platforms Inc - %
Maximilian Völkl 13.01.2026, 20:54 ‧ Maximilian Völkl
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Beim Facebook-Konzern Meta steht vor allem die VR-Sparte im Fokus. Obwohl der Konzern mit EssilorLuxottica mehr Brillen herstellen will, werden in der Sparte Jobs gestrichen. An der Börse bleibt die Aktie weiter angeschlagen. Im schwachen Marktumfeld fehlen auch am Dienstag die Impulse.

Meta will mit einem verstärkten Fokus auf KI rund jeden zehnten Job in der verlustreichen Sparte Reality Labs streichen, die einst als Zukunft des Konzerns galt. Ein Meta-Sprecher bestätigte einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, wonach in einem ersten Schritt mehr als 1.000 Arbeitsplätze wegfallen.

Die Sparte Reality Labs verbuchte allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres einen operativen Verlust von gut 13 Milliarden Dollar – bei lediglich 1,2 Milliarden Dollar Umsatz. Das Geschäft sah schon seit Jahren so aus. In Telefonkonferenzen zu Quartalszahlen fragten Analysten Konzernchef Mark Zuckerberg gelegentlich, ob es nicht an der Zeit sei, in dem Bereich den Rotstift anzusetzen. Er verwies jedoch darauf, dass Meta nicht riskieren wolle, potenzielles zukünftiges Geschäft zu verpassen.

Starkes Brillengeschäft

Schon in den vergangenen Monaten zeichnete sich aber ab, dass innerhalb der Reality Labs manche Bereiche besser liefen als andere. So war Meta relativ erfolgreich mit Brillengestellen, die Kamera, Mikrofon und Lautsprecher haben – und weitgehend wie eine herkömmliche Brille aussehen. Nach Vorstellung Zuckerbergs soll die Technik Künstlicher Intelligenz den nötigen Kontext zum Umfeld der Nutzer geben. Die Software sehe und höre dadurch alles, was auch die Menschen wahrnähmen. Bei einem neuen Modell fügte Meta auch ein kleines Display in einem der Gläser hinzu, um Informationen einzublenden.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, sollen die Brillen sogar so gut laufen, dass Meta mit dem europäischen Brillenpartner EssilorLuxottica – dem Eigentümer der Marke Ray Ban – eine Verdopplung der Produktionskapazitäten erwäge. So könnte die Kapazität bis Ende dieses Jahres auf 20 Millionen Stück oder mehr klettern, hieß es. Bloomberg berief sich dabei auf Informationen von mit der Angelegenheit vertrauten Personen.

Meta (WKN: A1JWVX)

Die VR-Brillen sind eines der spannendsten Themen bei Meta. Doch der Konzern versenkt auch viel Geld in der Sparte, Kosteneinsparungen waren überfällig. Dennoch fehlen vorerst die Impulse. Meta ist aktuell keine laufende Empfehlung des AKTIONÄR. Die Aktie gehört aber auf die Watchlist und wird wieder interessant, wenn sich das Chartbild aufhellt.

Enthält Material von dpa-AFX

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