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24.06.2021 Benedikt Kaufmann

Amazon: Das bedeutet zusätzliches Wachstum

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Die ersten Daten vom Prime Day waren bereits vielversprechend. Jetzt haben sich erste Analysten zum Shopping-Event geäußert – ebenfalls positiv. Die Amazon-Aktie kann sich trotz des Prime Days und guter Stimmung bei Tech-Werten aber nicht zu neuen Rekorden aufschwingen.

Die Daten des Digital Economy Index von Adobe haben bereits indiziert, dass der Bruttowarenumsatz am ersten Tag des Prime Days um rund 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Am Donnerstag meldeten sich dann die Analysten der Bank of America zu Wort und bestätigten mit eigenen Daten diese frühen Erkenntnisse.

Laut der BofA soll der gesamte Bruttowarenwert am Montag und Dienstag um sieben Prozent auf 9,55 Milliarden Dollar angestiegen sein. Das Wachstum fällt damit zwar etwas niedriger aus als in den Vorjahren, doch die Analysten sind überzeugt, dass sich dennoch ein solides zweites Quartal erzielen lässt.

Was der Prime Day für Amazon bedeutet, haben die Analysten ebenfalls ausrechnet: „Angenommen an einem normalen Tag macht Amazon Verkäufe in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar, dann bedeutet der Prime Day für das laufende zweite Quartal einen zusätzlichen Bruttowarenwert von 5,4 Milliarden Dollar, was zum Wachstum rund 4,4 Prozent beitragen würde. Insgesamt dürfte Amazons Bruttowarenerlös damit 28,6 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2020 zulegen“, heißt es in der BofA-Studie.

Etwas geringeres Wachstum als im Vorjahr, aber auch ein aufgrund der Pandemie schwerer zu schlagender Vergleichswert. Anleger sollten dies nicht negativ werten, sondern eher als Bestätigung, dass Amazon weiterhin auf Wachstumskurs bleibt – selbst nach der Pandemie. Anleger lassen die Gewinne laufen, ein neues Rekordhoch ist im aktuellen Aufwärtstrend nur eine Frage der Zeit.

Amazon.com (WKN: 906866)

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